Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Refluxerkrankung - welches Futter?
#1
Die Symptomatik hat bei unserer 9 Jahre alten Schäferhündin mit vermehrtem Sabbern und dann häufigem Rülpsen bzw. Aufstoßen begonnen. Letztlich wurde eine Refluxerkrankung diagnostiziert, die medikamentös mit Ulcogant Suspension und Antra mups therapiert wird. So weit, so gut. Folgen kann ich den Empfehlungen der behandelnden Ärztin nicht so ganz, was die Ernährung anbelangt. Sie empfahl, das bisherige Futter (Platinum, wurde bisher ausgezeichnet vertragen!) weiter zu verabreichen, kein Diätfutter zu geben, auch Leckerlis zu reichen und dafür zu sorgen, dass der Magen reichlich zu tun habe. Das empfinde ich als etwas merkwürdig.
Hat jemand mit der Erkrankung und einem geeigneten Futter hierbei Erfahrung? Oder sollte man beim bisherigen Futter bleiben? Was sollte man vermeiden? Gibt es geeignete Leckerlis?

LG

Helmut
Zitieren to top
#2
Hallo,
unter der Medikation kommt es weniger auf die Art des Futters, sondern eher darauf an, mehrere kleinere Mahlzeiten zu füttern.
Der Reflux hat meist eine mechanische Ursache, d.h. der Mageneingang schließt nicht genug ab zur Seiseröhre hin. Ist zu viel Nahrung im Magen, kommt es leichter zum Rückfluss von Säure und Speisebrei.
LG Barbara
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Zitieren to top
#3
Hallo Barbara,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich vermute auch eine Zwerchfellhernie. Mehrere kleine Malzeiten geben wir bereits, aber kann man nicht den Krankheitsverlauf und die Beschwerden mit dem Futter zusätzlich beeinflussen? Ich meine, die mögliche Reizung der Schleimhäute spielt doch auch eine Rolle oder kann man das bei der Medikation getrost vernachlässigen?


LG

Helmut
Zitieren to top
#4
@Barbara

Bei Menschen kenn ich mich da leider besser aus...........

Kann man bei einem Hund eine Fundopliktio durchführen. Bei Benschen ist das in der Regel erfolgreich

Gruß stups
Zitieren to top
#5
Hallo,
eine operativen Eingriff beim Hund mit Reflux macht man eher selten und wenn dann nur bei nachgewiesener Zwerchfellernie. Funktioniert dann wohl ähnlich wie eine Fundoplicatio, Stups.
Medikamentös gibt man (gerne in Kombination): MCP (erhöht den Tonus des Magenpförtners), O,eprazol (senkt die Salzsäuresekretion im Magen), Sucralfat (Schleimhautschutz)
Zusätzlich sollte man, wie gesagt, eher mehrmals kleinere Mahlzeiten geben, nicht abends spät (vor dem Schlafen) füttern und auf fettarmes Futter umsteigen.
Manche Tierärzte geben bei einer Daueromeprazoltherapie gelegentlic auch Metronidazol dazu, da unter dem geänderten Säuremilieu unter Omeprezol gerne mal Bakterien im Magen überwuchern.
LG BArbara
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Zitieren to top
#6
Hoffentlich nicht ganz daneben :

Mein Hund hat eine chronische Gastritis . Ich füttere schon seit 3 Jahren :
http://www.royal-canin.de/hund/produkte/...hrung.html
und bin damit zufrieden. Es ist fettarm und leicht verdaulich.

Wenn ich bemerke das Vamos zuviel Magensäure hat , bekommt er eine gekochte Kartoffel.
Die Farbe beißt nicht
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste