Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27047-Hund-ignoriert-teilweise-das-Zur%C3%BCckrufen/?postID=190297#post190297 schrieb:WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27047-Hund-ignoriert-teilweise-das-Zur%C3%BCckrufen/?postID=190252#post190252 schrieb:Lange Leine zur Absicherung und Belohnung (z. B. Zerrspiel) bei Rückkehr. Grundlage für alles: So interessant wie möglich für den Hund sein.
Ich mag diesen Gedanken und die Ausführung inklusiv dem " hochwertien "! Zerrspiel.Mein aktueller Hund hat diese Herangehensweise kennengelernt, aber als intelligenter Hund auch weiter entwickelt:
wenn er Lust auf das belohnende Zerrspiel hat, läuft er ca. 50 m auf einer Wiese voraus, legt sich blitzschnell ( wie beim HZ Platz ) mit Blickrichtung zu mir ab und wartet darauf, das ich ihm den Gefallen tue und sein Lieblingsbringsel ( alter Feuerwehrschlauch ) aus der Beintasche ziehe und ihn mit HZ " Hier " rein rufe. Zur Steigerung der Freude - Bestätigung nach hinten durch die Beine des HF ( beim RSs Mutprobe ) 
Moin Burghardt,
ja, die Erwartungshaltung auf Distanz Richtung Hundeführer ist schon was tolles...
Ich denke auch, dass es von Vorteil ist dies dann weiter auszubauen. Darüber lernt der Hund auch Reize, die ihm viel näher sind, auszublenden. Und dann ist es auch m.M. nach deutlich leichter auch auf Entfernung „ Zugriff“ auf seinen Hund zu haben.
Mein Hund kennt ja das Arbeiten mit Boden- und Stabtargets. Das habe ich soweit ausgebaut, dass ich ihn täglich auf Erhöhungen verschiedenster Art und um Sachen schicke, die 40-50- teilweise bis 100 Meter entfernt sind, wenn er sie dann auch lokalisieren kann. Habe ich die Möglichkeit ihn mehrere Sachen auf dieser Entfernung erreichen zu lassen, so kann ich ihn durch Handzeichen dann weiter nach rechts oder links schicken.
Auch, wenn natürlich in Parks nicht erlaubt, mache ich das vorzugsweise in diesen, weil es dort so viele Möglichkeiten gibt sowas auszuüben. Und das Umfeld ist eben nicht „steril“, sondern gespickt mit Hunden, Menschen, lauten Kindern, Radfahrern und allem, was so ein Park hergibt.
Besonders spannend ist das bei ganz unbekannten Terrain.
Distanzkontrolle. Unabgesichert.
Und er ist ja nun mal in deinen Wurzeln ein Schäfer-Hund, wenn auch ein belgischer, da ist eben noch was von dem vorhanden und ein bisschen mehr drin als der „Polizeihund“, wo das Jackebeißen oder Jogger und Radler jagen genetisch fixiert ist.
Ein Hund kann soviel mehr als die paar Kommandos aus der PO.
Schönen Wochenanfang.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...