Trine,index.php?page=Thread&postID=82144#post82144' schrieb:Und ich finde es nett, wenn dog dancing auch ein wenig nach Tanzen aussieht _b_ _b_ _b_ und nicht zum größten Teil wie eine Freifolge mit verschiedenen Gangarten und Seitenwechsel.
Ok, die Geschmäcker sind verschieden, aber es geht in der Nummer nicht um dog dancing, sondern um HTM (deutsch etwa: Freifolge zur Musik).
Denn das mit der Freifolge finde ich im Vergleich ja so interessant.
Wie kommt es, dass so eine triebbeständige perfekte Freifolge unter starker Ablenkung ohne Orientierungsmöglichkeiten für den Hund an Arm und Hand (wenn man mal im Vergleich an das häufige Einrahmen des Kopfes, den mehr oder weniger steifen Arm, usw. z.B. in VPG mit sehr viel geringerer Ablenkung denkt) möglich ist?
Ich denke, es ist das für das optimale Lernen zwangfreie Clickerformen, wo der Hund wirklich lernt über Versuch und Irrtum ohne Leine und Berührung die Position zu finden und zu halten. Die Bestätigung macht Tina mit Ball, lockt damit aber nie, damit der Hund keine passive Lern- und Arbeitseinstellung bekommt.
Dann natürlich auch der Verzicht auf Aktivierungszwänge, der die Freude an der Zusammenarbeit erhält. Und natürlich als Basis eine humane Grundeinstellung zum Tier: Tinas erster Hund, mit dem sie auch grosse Erfolge hatte, war ein Pudel-Bordermix (aus böser Haltung) und wie ihr jetziger Border aus dem Tierheim. Selbst Hunde mit Zwangsfahrung können also mit den modernen Methoden tiergerecht zur Höchstleistung in einer anspruchsvollen Freifolge gebracht werden.
Sie meint, dass das auch mit vielen anderen Rassen möglich ist, die ein gewisses Mass an Beutetrieb mitbringen. Da würde dann ja wohl auch der DSH zu zählen. Ich glaube, man kann von diesen modernen Methoden viel lernen zum Wohl der Hunde und einer wirklich freudigen UO.