21-12-2006, 18:12
Zitat:Original von Petra Janke
Und so "verwischen" persönliche Farbvorlieben mit den hineininterpretierten Eigenschaften des Hundes.
Gruß
Petra
Oder es liegt am Jauchschen Sofaeffekt: 3 x Glück gehabt mit den Hellen, dabei vergessen, daß man auch 3 x danebenlag, und schon hat man das Wissen: Helle sind besser (bzw. bis 60.000 komm ich immer ohne Joker).
Leider gibt es wohl nur sehr wenige Züchter,
die systematisch Kriterien zur Verhaltensbeobachtung von Welpen definiert haben,
in der Lage sind zu beobachten
die Beobachtungen schriftlich fixieren und auswerten können.
Manche (z.B. Züchter von Laufhunden) haben sich anregen lassen von Trumlers Biotonustest und haben diesen weiterentwickelt auf die Zeit nach der 5. Woche.
Die Meinung, daß man so früh keine Verhaltensunterschiede sehen kann, (das meinst du Antje doch mit „knicken“ oder?) teile ich nicht, weil ich weiß, daß man mittels
Faktorenanalyse (Spiellust, Jagd/Greifen, Angst, Drohung, Kontakt, Neugierde)
sehr wohl so früh durchgängige Muster erkennen kann. Ich suche meine Welpen immer am Ende der 7. Woche so aus, habe allerdings noch nie Pigmentierung oder Farbe bewußt miteinbezogen, weil mir das relativ egal ist. Insofern hätte ich auch nur Jauchsche Sofaerinnerungen zu bieten.
Dürkens Fall (sehr geeigneter Hund und total ungeeigneter Hund in einem Wurf mit keinen beobachteten Verhaltensunterschieden in den ersten 7 Wochen), hat entweder etwas mit Dürken zu tun oder ist einfach die Riesenausnahme von der Regel oder die beiden Hunde sind danach sehr verschieden aufgezogen worden.
Verhalten = Anlage MAL Umwelt
Da kommt in 6 oder sogar 12 Monaten schon was zusammen.

