20-01-2011, 21:01
Disamilag,'index.php?page=Thread&postID=108671#post108671' schrieb:Leute, denkt mal nach, glaubt hier wirklich jemand, falls das mit Equador stimmt, dass sich dort bewaffnete Räuber von EINEM Hund aufhalten lassen???? Oder von zweien..........
Jupp, ich glaube das. Denn auch bei diesen bewaffneten Überfällen setzen die Eindringlinge auf den Überraschungseffekt. Müssen sie sich erst mit einem oder mehreren Hunden rumschlagen, die auch noch Lärm dabei machen, ist der Überraschungseffekt futsch. Bis sie dann so weit sind sich den Menschen zuzuwenden, können diese längst entsprechenden Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Das ist für Eindringlinge eine völlig andere Situation, als wenn sie sich unbemerkt bis an die Wohnhütten heranschleichen können und dann plötzlich bei den Leuten mit 'ner Knarre vor'm Bett stehen. Weswegen das Vorhandensein von Wachhunden oft schon ausreicht daß ein Lager gar nicht erst das Ziel von Überfällen wird.
Natürlich muß man sich im klaren darüber sein daß ein "echter Wachhund" (also in einem Gebiet, in dem man tatsächlich mit gewalttäigen Überfällen rechnen muß) möglicherweise bei einem Überfall schwer verletzt oder getötet wird. Aber dafür sind sie da! Daß sie notfalls sterben, bevor ein Mensch stirbt! So wie Diensthunde auch.
Benedikt's Situation ist genau die, die dazu geführt hat, daß Menschen mit Hunden zusammen leben. Weil sie als Wächter Hab und Gut und Leib und Leben ihrer Menschen bewachen und notfalls schützen. Seit zigtausend Jahren. Dagegen sind nicht mal 100 Jahre Hundesport nix, worauf wir uns so viel einbilden können um arrogant Menschen gegenüber zu sein, deren Leben durch einen Wachhund ein wenig sicherer wird. Wir gehören zu dem Teil der Weltbevölkerung, der trotz allen Jammerns über Steuererhöhungen und Hartz IV etc. zur Minderheit der Überprivilegierten gehört, und sollten einfach nur froh darüber sein, solche Probleme wie Benedkit nicht zu haben..
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
Mark Twain


