18-01-2011, 12:01
Man sollte das mal ein bisschen unverkrampft sehen. Der/die Hund/e sollen dort nix anderes manche wie hier bei uns vor einigen Jahrzehnten auch. Damals war der "gute Hund" der Hund, der tagsüber die Hofbewohner ihre Arbeit hat machen lassen, zum einen oder anderen eine stärkere Bindung entwickelt hat, vielleicht sogar mit den Kindern gespielt hat, und nachts kompromisslos jedem, der nicht auf den Hof gehört hat, mit dem gehörigen Ernst in den Hintern gebissen hat. Meine Oma, vor hundert Jahren geboren, hat zeitlebens von ihrem schwarzen DSH geschwärmt, den mein Onkel als kleiner Junge mit der Flasche aufgezogen hat (da überzählig, er ist dem Merzen nur knapp entkommen), der nie irgend eine Ausbildung erhalten hat, der aber zuverlässig die Kühe getrieben und kompromisslos jeden Eindringling nicht nur gestellt, sondern auch vertrieben hat. Und in der Umgebung einen "gewissen Ruf" hatte, was aber damals nicht negativ, sondern im Gegenteil positiv gemeint war. Er war in aller Augen "ein guter Hund" (nur in denen der Langfinger nicht)
Wenn Hunde in solch einem Umfeld nicht auf den ersten, sondern erst auf den zweiten oder dritten Ruf reagieren, wenn sie sich auf Komando Platz nicht sofort hinwerfen etc. ist das nicht so tragisch wie bei uns heute mit all unseren Hundeverordnungen. Und wenn so ein Hund mal zufaßt und nicht sofort sauber ausläßt auf Kommando, dann bekommt man in solch einem Umfeld auch keine Probleme, wie heute hier bei uns.
Grüße
Antje
Wenn Hunde in solch einem Umfeld nicht auf den ersten, sondern erst auf den zweiten oder dritten Ruf reagieren, wenn sie sich auf Komando Platz nicht sofort hinwerfen etc. ist das nicht so tragisch wie bei uns heute mit all unseren Hundeverordnungen. Und wenn so ein Hund mal zufaßt und nicht sofort sauber ausläßt auf Kommando, dann bekommt man in solch einem Umfeld auch keine Probleme, wie heute hier bei uns.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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