18-10-2010, 19:10
Ein ganz langjähriger Freund (Jahrzehnte) ist Ausbilder der sog. "Mantrailer" oder "Patfinder" Hunde bei der Polizei in NRW. Seine Info. Man weiß noch nicht so genau, wie viele einzelne Moleküle ein Hund braucht um eine Fährte zu halten. Der derzeitige Stand ist, das sie wahrscheinlich unter 10 Moleküle brauchen. In den Siebzigern gab es Versuche, wie weit Hunde Fährten von ein ander unterscheiden können. Man kam auch eine Zahl. Fährten, die im Abstand von 3 Minuten gelegt wurden, kann ein Hund problemlos unterscheiden. Weiter gings. Jetzt für Frau Balters. Im Test wurde deutlich, das Hunde problemlos den Eigengeruch des Fährtenlegers richen können. Und zwar durch die Gummistiefel. Die Frage nach dem, was Hunde denn im Schnee überhaupt riechen können, halte damit für mehr als beantwortet. Noch etwas zum Abschluß. Würden Schneekristalle in irgend einer Form die Nase beeinträchtigen, hätten Polarwölfe sicher längst verschließbare Nasenlöcher wie Kamele oder Robben. Ham se nich, brauchen se auch nich. Immerhin reden wir hier von Windgeschwindigkeiten um die 200 Km/h bei 45 Grad Minus.
Abschließend. Meine kleine "Alaska" wird mit spätestens 10 Wochen ihre erste Fährte suchen und ich werde nie wagen, ein schlechtes Ergebnis mit den ja so schwierigen Bedingungen zurecht zu lügen.
Jo, _b_
Abschließend. Meine kleine "Alaska" wird mit spätestens 10 Wochen ihre erste Fährte suchen und ich werde nie wagen, ein schlechtes Ergebnis mit den ja so schwierigen Bedingungen zurecht zu lügen.
Jo, _b_
Die Wahrheit anderer ist alle mal interessanter als die eigene. Die kennt man ja schon!


