12-12-2006, 21:12
Zitat:Original von NinaD
Kannst du mal in concreto beschreiben, wie du dem Hund dieses "Schreckerlebnis" vermittelst?
Das genaue Vorgehen hängt aber ganz vom jeweiligen Hund ab, vom Alter usw.
Besonders wichtig ist, daß der HF seinen Hund genau kennt und die Bindung gut ist.
Einige aversive Einwirkungen, besonders diese starkprägende Methode, sind so heikel, daß ein unerfahrener HF mehr Schaden als Nutzen damit anrichten kann.
Aber wie bei vielen heiklen Methoden: in der Hand von Fachleuten extrem wirksam später auch in hohen Reizlagen.
Deshalb hier nur das Stichwort: Bomperprinzip nach Gary Wilkes, der seit über 20 Jahren mit dem Clicker Hunde ausbildet. http://www.clickandtreat.com
Eine interessante Seite übrigens zu gepflegten Vorurteilen:
Clickershaping ist nur positiv
Man kann mit dem Clicker dem Hund alles lehren.
Clickershaping arbeiten mit Leckelie und immer noch mehr Leckerlie
Mehrere Clickerhunde auf dem Platz gleichzeitig geht nicht, weil sie von den vielen Clicks nur verwirrt werden.
Ein Clicker ist schlecht, weil man in der Prüfung ihn ja nicht benutzen darf
Ein Wort wirkt genauso gut wie ein Clicker
Clicker macht Trieb kaputt
Clickerhunde sind unzuverlässig und zeigen ständig irgendwelche Verhaltensweisen, die man eigentlich nicht will
Clickerausbilder sitzen nur rum und warten darauf, dass der Hund endlich ein Verhalten zeigt

