29-01-2010, 15:01
Hallo Baldur,
ich sehe das ähnlich. Da Antioxidationsmittel i.d.R. bereits dem Fleischmehl beigesetzt sind und der Futtermittelhersteller diese somit nicht mehr dem Futter beifügt, muss er diese lt. Gesetzeslage nicht deklarieren. Tut er es trotzdem finde ich das nett von ihm, denn dann weiß ich zumindest welches Futter ich persönlich nicht kaufe.
Antioxidation ohne Etoxiquin, BH/A und BH/T ist allerdings möglich. Wohl nicht bei einem Futter welches ab Produktion ein MHD von 12 Monaten besitzt, aber es gibt ja auch andere. Ebenso wie es Futtersorten gibt bei deren Herstellung kein Fleischmehl, sondern Frischfleisch verwendet wird. Das Fleischmehl ist ja, wie später das Futter auch, ein Handelsprodukt, von welchem eine längere Lagerfähigkeit erwartet wird bis es u.a. zu Hundefutter verarbeitet wird. D.h. wird es ein Jahr nach Herstellung verarbeitet und ist dieses Futter dann ab Herstellung dann noch mal ein Jahr haltbar, ist es klar dass die im Fleischmehl enthaltenen Fette ja irgendwie gegen das Ranzigwerden geschützt werden müssen.
Bei der ganzen Geschichte sollte man bedenken dass Bequemlichkeit immer irgendwo ihren Preis hat. Es geht ja nicht nur um die Zusatzstoffe im Futter. Sondern auch um die Chemie die während der Lagerung verwendet wird. Ein Futter, welches bei Ablauf eines MHD von 6 oder 12 Monaten nicht von Lagerschädlingen befallen ist (Lebensmittelmotten, Speckkäfer etc.), deutet darauf hin dass diesbezüglich mit Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht gegeizt wird. Bereits die Lebensmittelabteilungen unsere Supermärkte werden derart begast dass das Verkaufspersonal teilweise an Symptomen leidet ähnlich denen von Soldaten, die chemischen Kampfmitteln ausgesetzt waren. Im Futtermittelbereich wird mit diesen Nervengiften noch sehr viel verschwenderischer umgegangen. Denn das Geschrei wäre groß wenn jemand eine Tüte öffnet und ihm krabbelt etwas entgegen...
Grüße
Antje
ich sehe das ähnlich. Da Antioxidationsmittel i.d.R. bereits dem Fleischmehl beigesetzt sind und der Futtermittelhersteller diese somit nicht mehr dem Futter beifügt, muss er diese lt. Gesetzeslage nicht deklarieren. Tut er es trotzdem finde ich das nett von ihm, denn dann weiß ich zumindest welches Futter ich persönlich nicht kaufe.
Antioxidation ohne Etoxiquin, BH/A und BH/T ist allerdings möglich. Wohl nicht bei einem Futter welches ab Produktion ein MHD von 12 Monaten besitzt, aber es gibt ja auch andere. Ebenso wie es Futtersorten gibt bei deren Herstellung kein Fleischmehl, sondern Frischfleisch verwendet wird. Das Fleischmehl ist ja, wie später das Futter auch, ein Handelsprodukt, von welchem eine längere Lagerfähigkeit erwartet wird bis es u.a. zu Hundefutter verarbeitet wird. D.h. wird es ein Jahr nach Herstellung verarbeitet und ist dieses Futter dann ab Herstellung dann noch mal ein Jahr haltbar, ist es klar dass die im Fleischmehl enthaltenen Fette ja irgendwie gegen das Ranzigwerden geschützt werden müssen.
Bei der ganzen Geschichte sollte man bedenken dass Bequemlichkeit immer irgendwo ihren Preis hat. Es geht ja nicht nur um die Zusatzstoffe im Futter. Sondern auch um die Chemie die während der Lagerung verwendet wird. Ein Futter, welches bei Ablauf eines MHD von 6 oder 12 Monaten nicht von Lagerschädlingen befallen ist (Lebensmittelmotten, Speckkäfer etc.), deutet darauf hin dass diesbezüglich mit Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht gegeizt wird. Bereits die Lebensmittelabteilungen unsere Supermärkte werden derart begast dass das Verkaufspersonal teilweise an Symptomen leidet ähnlich denen von Soldaten, die chemischen Kampfmitteln ausgesetzt waren. Im Futtermittelbereich wird mit diesen Nervengiften noch sehr viel verschwenderischer umgegangen. Denn das Geschrei wäre groß wenn jemand eine Tüte öffnet und ihm krabbelt etwas entgegen...
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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