28-01-2010, 15:01
Benderhund,index.php?page=Thread&postID=84613#post84613' schrieb:Hallo,
es gibt mit Sicherheit eine Menge Meinungen darüber, wie wir unseren Hund ernähren sollen. Pro und Contra von "Barfen". Eine Behauptung von Fachleuten (http://www.heilpraktiker.de/naturheilpra...atzen.html) ist, ich zitiere "Durch Lanzeituntersuchungen wurde bewiesen, dass Tiere, die selbst zubereitetes Futter erhielten, infolge der überhöhten Kalorienzufuhr vermehrt übergewichtig waren. Sie wiesen auch eine kürzere Lebenserwartung auf. Zur Vorbeugung dieser oftmals schwerwiegenden Probleme ist es zweckmässig, ein ausgewogenes Fertigfutter zu verabreichen. Bei der Selbstherstellung des Futters wird es kaum möglich sein, die 52 erforderlichen Nähr- und Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die das Tier täglich benötigt, im richtigen Verhältnis zueinander zu mischen. Es kommt ja nicht nur darauf an, dass diese Stoffe enthalten sind, sie müssen auch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Ein Zuviel an Kalzium wird nicht etwa mit dem Kot ausgeschieden, sondern hemmt die Zinkaufnahme und -verwertung. Zink ist für ein intaktes Haut- und Haarkleid ausserordentlich wichtig."
Kennt jemand auch andere Studien, die das Gegenteil besagen?
Studien über die Auswirkungen der biologisch artgerechten Rohkostfütterung auf den Hundeorganismus gibt es meines Wissens keine. Es gibt aber etwas viel Besseres: Praxiserfahrungen aus der Natur und aus Zoologischen Gärten.
Eine Ernährungsform ist dann als optimal zu betrachten, wenn sie über einige Generationen hinweg betrieben werden kann, ohne dass die Tiere verenden oder kränkeln bzw. eine erhöhte Jugensterblichkeit eintritt. Beim Wolf treten solche fütterungsbedingten Degenerationserscheinungen in Freiheit und in Gefangenschaft nicht auf.
Das sollte als Referenz genügen.
Gruß
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.


