16-12-2009, 23:12
Es ist eine modernere, sehr geschickte Variante der alten Meidemotivation. Gleichzeitig mit einem gelernten HZ bekommt der Hund immer einen unangenehmen Impuls durch einen leichten Leinenruck.
Manche vergleichen diesen Leinenruck mit dem aufmunternden und als angenehm empfundenen Klapps beim Fussballer, der auf den Platz geschickt wird, und vergessen dabei, dass ein Mensch den Klapps wie ein wohlwollendes Schulterklopfen als angenehme Ermunterung empfindet, der Hund aber nicht, da ein Leinenruck, ob nun leicht oder schwer, nie als angenehm empfunden werden kann, wenn er sonst auch als aversives Mittel eingesetzt wird.
Ruck ist eben Ruck im Prinzip beim Hund, egal ob leicht oder stark.
Würde der Hund den leichten Leinenruck (bzw. früher den leichten Stromimpuls) als angenehm empfinden, dann könnte man ihn auch als Belohnung einsetzen. Das funktioniert aber nicht.
Der Sinn der Kontaktmethode ist, dass der Hund sich an das leicht Unangenehme gewöhnt, damit er beim starken Ruck, dem schwer Unangenehmen, nicht blockiert, sondern in die gewünschte Aktivität flüchtet. Es ist so eine Art Ermahnung: du weisst, was dir blüht: aus dem leichten Ruck kann ein heftiger werden. Wie früher mit Strom: HZ plus leichter Impuls, Hund zeigt gewünschtes Verhalten, Impuls hört auf, angenehme Belohnung folgt. Bellon nennt das Ne-Po-Po: HZ-negativ (der Impuls, der Ruck), Positiv (der Impuls, der Ruck hört auf, Positiv (das Futter, der Ball).
Die Methode funktioniert gut, aber ist im Ergebnis, was die Ausstrahlung betrifft, nie so gut, wie eine Methode, die nicht jedes gelernte HZ obligatorisch gleichzeitig mit einem Leinenruck verbindet. Die Kontaktmethode verbindet jedes HZ mit einer Drohung, die von den Anwendern als Aktivierungszwang bezeichnet wird.
Andererseits hat jeder Hund Probleme, wenn er Leinenrucke, auf die bei den meisten Hunden in der fortgeschrittenen Ausbildung nicht verzichtet werden kann, ohne klare Kommunikation bekommt, er bricht ein und zeigt Konfliktverhalten. Da bei manchen Hunden das Ausbleiben der Belohnung allein aber nicht zum verlässlichen Verhalten führt, sondern ein Leinenruck schon mal nötig ist, um aus dem Kann ein Muss zu machen, ist die moderne Lösung Klare Kommunikation: erst Nein, dann Ruck.
Die Kontaktmethode mit ihrem: HZ und gleichzeitig immer Negativ (Ruck), Positiv (Ruck hört auf), Positiv (angenehme Belohnung) ist in der modernen Ausbildung abgelöst worden durch: HZ und dann klare Kommunikation (entweder Nein und Ruck oder Ja und Belohnung).
So wird das HZ nicht verbunden mit einer Drohung, sondern mit einer Art Starterlaubnis für den Hund. Das zeigt sich in Ausstrahlung und Tempo: siehe UO von Mia und Peter gegenüber Jogi mit seiner Kontaktmethode.
Manche vergleichen diesen Leinenruck mit dem aufmunternden und als angenehm empfundenen Klapps beim Fussballer, der auf den Platz geschickt wird, und vergessen dabei, dass ein Mensch den Klapps wie ein wohlwollendes Schulterklopfen als angenehme Ermunterung empfindet, der Hund aber nicht, da ein Leinenruck, ob nun leicht oder schwer, nie als angenehm empfunden werden kann, wenn er sonst auch als aversives Mittel eingesetzt wird.
Ruck ist eben Ruck im Prinzip beim Hund, egal ob leicht oder stark.
Würde der Hund den leichten Leinenruck (bzw. früher den leichten Stromimpuls) als angenehm empfinden, dann könnte man ihn auch als Belohnung einsetzen. Das funktioniert aber nicht.
Der Sinn der Kontaktmethode ist, dass der Hund sich an das leicht Unangenehme gewöhnt, damit er beim starken Ruck, dem schwer Unangenehmen, nicht blockiert, sondern in die gewünschte Aktivität flüchtet. Es ist so eine Art Ermahnung: du weisst, was dir blüht: aus dem leichten Ruck kann ein heftiger werden. Wie früher mit Strom: HZ plus leichter Impuls, Hund zeigt gewünschtes Verhalten, Impuls hört auf, angenehme Belohnung folgt. Bellon nennt das Ne-Po-Po: HZ-negativ (der Impuls, der Ruck), Positiv (der Impuls, der Ruck hört auf, Positiv (das Futter, der Ball).
Die Methode funktioniert gut, aber ist im Ergebnis, was die Ausstrahlung betrifft, nie so gut, wie eine Methode, die nicht jedes gelernte HZ obligatorisch gleichzeitig mit einem Leinenruck verbindet. Die Kontaktmethode verbindet jedes HZ mit einer Drohung, die von den Anwendern als Aktivierungszwang bezeichnet wird.
Andererseits hat jeder Hund Probleme, wenn er Leinenrucke, auf die bei den meisten Hunden in der fortgeschrittenen Ausbildung nicht verzichtet werden kann, ohne klare Kommunikation bekommt, er bricht ein und zeigt Konfliktverhalten. Da bei manchen Hunden das Ausbleiben der Belohnung allein aber nicht zum verlässlichen Verhalten führt, sondern ein Leinenruck schon mal nötig ist, um aus dem Kann ein Muss zu machen, ist die moderne Lösung Klare Kommunikation: erst Nein, dann Ruck.
Die Kontaktmethode mit ihrem: HZ und gleichzeitig immer Negativ (Ruck), Positiv (Ruck hört auf), Positiv (angenehme Belohnung) ist in der modernen Ausbildung abgelöst worden durch: HZ und dann klare Kommunikation (entweder Nein und Ruck oder Ja und Belohnung).
So wird das HZ nicht verbunden mit einer Drohung, sondern mit einer Art Starterlaubnis für den Hund. Das zeigt sich in Ausstrahlung und Tempo: siehe UO von Mia und Peter gegenüber Jogi mit seiner Kontaktmethode.

