25-10-2009, 20:10
Hallo Megan,
kennst Du denn Hunde die mit diesem Futter aufgezogen wurden und krank sind?
Bezüglich eines anderen Futters, welches von Stiftung Warentest als "mangelhaft" bezeichnet wurde weil es angeblich aufgrund seines Ca/P-Gehaltes für die Welpen-/Junghundaufzucht nicht taugt, kenne ich bisher ausschließlich gesunde Hunde, die damit aufgezogen wurden. Auch die paar Hunde, die ich kenne und die mit Platimun aufgezogen wurden, sind gesund.
Der angebliche Ca-Bedarf wurde erst vor kurzem halbiert. D.h. jahrzehntelang hatten unsere Hunde angeblich viel zu viel Calcium im Futter, was trotzdem zum großen Teil ohne Auswirkunge blieb.
Was mich bei dieser ganzen Prozente-Rechnerei so stört, auch in Bezug auf das Rohprotein etc., ist daß die jeweilige Quelle außer acht gelassen wird. So wie z.B. die einzelnen Rohproteinquellen eine unterschiedliche Wertigkeit/Verddaulichkeit besitzen, so sind auch die einzelnen Ca-Quellen nicht unerheblich, da das Ca aus ihnen unterschiedlich aufgenommen wird.
Zudem: Gerade in Bezug auf eine Ca-Überversorgung ist doch bekannt, daß der Organismus in dem Fall die Ca-Aufnahme drosselt. Darauf beruht, daß laktierende Hündinnen, die während der Tragzeit mit zu viel Ca versorgt wurden, aufgrund einer Ca-Unterversorgung an Eklampsie erkranken, weil sie zu Beginn der Säugezeit so schnell nicht wieder aus dem "Ca-Sparaufnahme-Modus" zurückschalten können wie es notwenig wäre um ausreichend Ca für die Milchbildung aus der Nahrung zu verwerten. Und diesen "Ca-Sparaufnahme-Modus" gibt es ja nicht nur bei tragenden Hündinnen.
Letztendlich kann man ein Futter immer erst in der Praxis beurteilen, denn zwei Futtersorten mit identischen Werten in der Deklaration können aufgrund unterschiedlicher Zutaten eine völlig andere Wirkung auf den Oranismus besitzen.
Grüße
Antje
kennst Du denn Hunde die mit diesem Futter aufgezogen wurden und krank sind?
Bezüglich eines anderen Futters, welches von Stiftung Warentest als "mangelhaft" bezeichnet wurde weil es angeblich aufgrund seines Ca/P-Gehaltes für die Welpen-/Junghundaufzucht nicht taugt, kenne ich bisher ausschließlich gesunde Hunde, die damit aufgezogen wurden. Auch die paar Hunde, die ich kenne und die mit Platimun aufgezogen wurden, sind gesund.
Der angebliche Ca-Bedarf wurde erst vor kurzem halbiert. D.h. jahrzehntelang hatten unsere Hunde angeblich viel zu viel Calcium im Futter, was trotzdem zum großen Teil ohne Auswirkunge blieb.
Was mich bei dieser ganzen Prozente-Rechnerei so stört, auch in Bezug auf das Rohprotein etc., ist daß die jeweilige Quelle außer acht gelassen wird. So wie z.B. die einzelnen Rohproteinquellen eine unterschiedliche Wertigkeit/Verddaulichkeit besitzen, so sind auch die einzelnen Ca-Quellen nicht unerheblich, da das Ca aus ihnen unterschiedlich aufgenommen wird.
Zudem: Gerade in Bezug auf eine Ca-Überversorgung ist doch bekannt, daß der Organismus in dem Fall die Ca-Aufnahme drosselt. Darauf beruht, daß laktierende Hündinnen, die während der Tragzeit mit zu viel Ca versorgt wurden, aufgrund einer Ca-Unterversorgung an Eklampsie erkranken, weil sie zu Beginn der Säugezeit so schnell nicht wieder aus dem "Ca-Sparaufnahme-Modus" zurückschalten können wie es notwenig wäre um ausreichend Ca für die Milchbildung aus der Nahrung zu verwerten. Und diesen "Ca-Sparaufnahme-Modus" gibt es ja nicht nur bei tragenden Hündinnen.
Letztendlich kann man ein Futter immer erst in der Praxis beurteilen, denn zwei Futtersorten mit identischen Werten in der Deklaration können aufgrund unterschiedlicher Zutaten eine völlig andere Wirkung auf den Oranismus besitzen.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
Mark Twain


