24-10-2009, 09:10
Jep, Hundefutter ist seit der Euro-Umstellung ziemlich teuer geworden. Wenn man die heutigen Euro-Preise mal in DM umrechnet, hätte man sich früher an den Kopf gefaßt bevor man so viel Geld für einen Sack Futter ausgegeben hätte.
Man darf nur eins nicht vergessen: Die Teuerungsrate! Der Preis für Getreide hat sich seit der Euroumstellung teilweise vervierfacht! Und in Hundefutter ist nun mal sehr viel Getreide enthalten (je nach Sorte bis zu ca. 80%). Zudem erhöht sich natürlich auch der Preis für Fleisch/Fleischprodukte/Fleischnebenprodukte, wenn sich der Preis für das Kraftfutter so drastisch erhöht, welches das Vieh frißt. Ich habe z.B. direkt vor der Euroumstellung für das Kraftfutter meiner Kaninchen (= fast identische Zusammensetzung wie Milchviehfutter) knapp 12 DM für 50 kg bezahlt. Heute zahle ich knapp 12 Euro für 25 kg! Das ist das Vierfache! Ebenso verhält es sich wenn ich Hafer einkaufe.´
Die Hundefutterhersteller haben auf diese starke Teuerungsrate unterschiedlich reagiert. Manche haben die Gebinde kleiner gemacht und den Preis gehalten. Manche haben relativ bald die Preise erhöht. Andere haben versucht durch billigere Zutaten (z.B. "Geflügelmehl" statt "Geflügelfleischmehl") Preise und Gebindegrößen konstant zu halten. In allen Fällen geht der Schuß irgendwann nach hinten los und ein Teil der Käufer springt ab.
Mir ist es lieber ein Fertigfutter kostet seinen Preis und die verwendeten Zutaten sind von vernünftiger Qualität. Ich möchte z.B. kein Futtermittelgetreide niedrigere Qualität in einem bisher bewährten Futter haben, welches zwar billiger im Einkauf, dafür aber höher mit Schimmelpilzgiften oder Spritzmittelrückständen etc. belastet ist als Getreide in Lebensmittelqualität. Ich möchte hochwertige Proteinquellen wie Muskelfleisch und Pansen in meinem Hundefutter haben und nicht minderwertige Rohproteinquellen wie Federn, Hufhorn oder Schnäbel. Denn auf lange Sicht rächt es sich ein Futter zu verfüttern, welches aus qualitativ minderwertigen Zutaten zusammengesetzt ist.
Das sollte sich jeder mal überlegen beim Kauf seines Hundefutters! Wie kommt es, daß "mein" Futtermittelhersteller es geschafft hat die Preise für sein Futter weniger stark zu erhöhen als die Teuerungsrate für die Rohstoffe es eigentlich vorgibt? Unter'm Strich kommt bei dieser Rechnung notgedrungen immer ein Qualitätsverlust bei raus...
Grüße
Antje
Man darf nur eins nicht vergessen: Die Teuerungsrate! Der Preis für Getreide hat sich seit der Euroumstellung teilweise vervierfacht! Und in Hundefutter ist nun mal sehr viel Getreide enthalten (je nach Sorte bis zu ca. 80%). Zudem erhöht sich natürlich auch der Preis für Fleisch/Fleischprodukte/Fleischnebenprodukte, wenn sich der Preis für das Kraftfutter so drastisch erhöht, welches das Vieh frißt. Ich habe z.B. direkt vor der Euroumstellung für das Kraftfutter meiner Kaninchen (= fast identische Zusammensetzung wie Milchviehfutter) knapp 12 DM für 50 kg bezahlt. Heute zahle ich knapp 12 Euro für 25 kg! Das ist das Vierfache! Ebenso verhält es sich wenn ich Hafer einkaufe.´
Die Hundefutterhersteller haben auf diese starke Teuerungsrate unterschiedlich reagiert. Manche haben die Gebinde kleiner gemacht und den Preis gehalten. Manche haben relativ bald die Preise erhöht. Andere haben versucht durch billigere Zutaten (z.B. "Geflügelmehl" statt "Geflügelfleischmehl") Preise und Gebindegrößen konstant zu halten. In allen Fällen geht der Schuß irgendwann nach hinten los und ein Teil der Käufer springt ab.
Mir ist es lieber ein Fertigfutter kostet seinen Preis und die verwendeten Zutaten sind von vernünftiger Qualität. Ich möchte z.B. kein Futtermittelgetreide niedrigere Qualität in einem bisher bewährten Futter haben, welches zwar billiger im Einkauf, dafür aber höher mit Schimmelpilzgiften oder Spritzmittelrückständen etc. belastet ist als Getreide in Lebensmittelqualität. Ich möchte hochwertige Proteinquellen wie Muskelfleisch und Pansen in meinem Hundefutter haben und nicht minderwertige Rohproteinquellen wie Federn, Hufhorn oder Schnäbel. Denn auf lange Sicht rächt es sich ein Futter zu verfüttern, welches aus qualitativ minderwertigen Zutaten zusammengesetzt ist.
Das sollte sich jeder mal überlegen beim Kauf seines Hundefutters! Wie kommt es, daß "mein" Futtermittelhersteller es geschafft hat die Preise für sein Futter weniger stark zu erhöhen als die Teuerungsrate für die Rohstoffe es eigentlich vorgibt? Unter'm Strich kommt bei dieser Rechnung notgedrungen immer ein Qualitätsverlust bei raus...
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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