08-08-2009, 13:08
Hallo Linebiene,
deine Erziehungsmethoden finde ich nicht ganz glücklich gewählt. Du schreibst, je länger der Hund zieht, desto länger muss er Fusslaufen. Lernt er denn dadurch, das Ziehen zu unterlassen? M. E. lernt er nur, dass er so lange ziehen kann, bis er müde ist und keine Lust mehr zum Ziehen hat. Für mich persönlich ist das Wichtigste, dass meine Hunde gerne neben mir herlaufen bzw. gerne Fusslaufen (je nachdem) und gar nicht erst "da hinten hin" wollen.
Dazu muss die Musik eben bei Dir spielen und nicht "dort hinten", bei Dir gibt es Leckerchen, Spielzeug und Action, nirgendwo sonst.
Unglücklich finde ich in dem Zusammenhang auch, wenn man die Hunde vor dem Arbeiten miteinander toben und spielen lässt. Wenn der Hund freudig und konzentriert mit seinem Hundeführer arbeiten soll, setzt das voraus, dass er ausgeruht ist und dass die Arbeit mit dem HF sein Highlight ist. Die Arbeit muss ergo das ersehnte Spiel sein.
Was passiert auf dem Hundeplatz bei Euch, nachdem die Hunde gespielt haben? Freuen sie sich dann auf die Arbeit mit Euch Menschen? Wie toppt Ihr das Rudelspielen? Oder "müssen" die Hunde da einfach nur mitmachen?
Du schreibst, dass die Erziehungsmethoden, die bei Deinem Dackel funktioniert haben, Deine Schäferhündin nun unbeeindruckt lassen. Schnauzgriff etc. hindert sie also nicht wirklich am Schnappen, daher wird sie dann ausgesperrt oder angebunden. Ich halte es für sehr zweifelhaft, dass der Hund diese Methode versteht und umsetzt, denn es handelt sich hier um etwas ganz anderes als eine kurze, knackige und direkte Einwirkung auf ein unerwünschtes Verhalten. Die Einwirkung muss dem jeweiligen Hund angepasst sein. Wenn ein Schnauzgriff nicht hilft, gibt's halt mal eine Ohrfeige. Du musst herausfinden, wie Du die Grenzen aufzeigst und welche Art der Einwirkung Du anwenden musst, um einen Effekt zu erzielen. Du möchtest Deinem Hund nicht wehtun? Sorry, sie beisst - das tut auch weh ;-)
Du hast gute Tipps hier bekommen, nun verteidigst Du Deine Hundeschule, in der Du Dich wahrscheinlich wohl fühlst. Denk einfach in Ruhe nochmal darüber nach, ob Du dort in absehbarer Zeit Deine Ziele dort wirklich umsetzen kannst.
deine Erziehungsmethoden finde ich nicht ganz glücklich gewählt. Du schreibst, je länger der Hund zieht, desto länger muss er Fusslaufen. Lernt er denn dadurch, das Ziehen zu unterlassen? M. E. lernt er nur, dass er so lange ziehen kann, bis er müde ist und keine Lust mehr zum Ziehen hat. Für mich persönlich ist das Wichtigste, dass meine Hunde gerne neben mir herlaufen bzw. gerne Fusslaufen (je nachdem) und gar nicht erst "da hinten hin" wollen.
Dazu muss die Musik eben bei Dir spielen und nicht "dort hinten", bei Dir gibt es Leckerchen, Spielzeug und Action, nirgendwo sonst.
Unglücklich finde ich in dem Zusammenhang auch, wenn man die Hunde vor dem Arbeiten miteinander toben und spielen lässt. Wenn der Hund freudig und konzentriert mit seinem Hundeführer arbeiten soll, setzt das voraus, dass er ausgeruht ist und dass die Arbeit mit dem HF sein Highlight ist. Die Arbeit muss ergo das ersehnte Spiel sein.
Was passiert auf dem Hundeplatz bei Euch, nachdem die Hunde gespielt haben? Freuen sie sich dann auf die Arbeit mit Euch Menschen? Wie toppt Ihr das Rudelspielen? Oder "müssen" die Hunde da einfach nur mitmachen?
Du schreibst, dass die Erziehungsmethoden, die bei Deinem Dackel funktioniert haben, Deine Schäferhündin nun unbeeindruckt lassen. Schnauzgriff etc. hindert sie also nicht wirklich am Schnappen, daher wird sie dann ausgesperrt oder angebunden. Ich halte es für sehr zweifelhaft, dass der Hund diese Methode versteht und umsetzt, denn es handelt sich hier um etwas ganz anderes als eine kurze, knackige und direkte Einwirkung auf ein unerwünschtes Verhalten. Die Einwirkung muss dem jeweiligen Hund angepasst sein. Wenn ein Schnauzgriff nicht hilft, gibt's halt mal eine Ohrfeige. Du musst herausfinden, wie Du die Grenzen aufzeigst und welche Art der Einwirkung Du anwenden musst, um einen Effekt zu erzielen. Du möchtest Deinem Hund nicht wehtun? Sorry, sie beisst - das tut auch weh ;-)
Du hast gute Tipps hier bekommen, nun verteidigst Du Deine Hundeschule, in der Du Dich wahrscheinlich wohl fühlst. Denk einfach in Ruhe nochmal darüber nach, ob Du dort in absehbarer Zeit Deine Ziele dort wirklich umsetzen kannst.
Was du nicht willst, das man dir tut....
Regina :hot:
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