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Verbellen nach Klaus Glöckner
#3
Danke dir erst mal für die Antwort. Ich hab inzwischen gesehen, dass Glöckner schon ein paar Mal Thema hier war. Den alten Threads konnte ich noch die ein oder andere Info entnehmen.

Vor allem bezüglich des Einfließenlassens von Aggressionsverhaltens im Schutzdienst muss ich allerdings noch einmal nachhaken:

Detlef Berensmann,index.php?page=Thread&postID=73631#post73631' schrieb:zu2) Wenn z.B. eine VPG Prüfung als Zielsetzung definiert ist, sollte ein Verbellen nach der Beute ohne Einschränkungen im Sinne der PO geleistet werden können. Die Frage ist, .... kann das alles sein? Diese Frage wird von jedem Individuell beantwortet und hier spiegelt sich oftmals der Charakter bzw die Intention des jeweiligen Hundeführers oder Schutzdiensthelfers in der Ausbildung wieder.

Ich meine, dass dann, wenn der Hund die geistige Reife mitbringt und die Lernphase hinsichtlich des Beutebellens abgeschlossen ist, schon auch die Aggressionsbereiche angesprochen werden sollten.

Die Frage ist nur wie. Durch Helferaktivität (Peitsche, Anschreien, Provozieren, Schmerzverursachung etc.) wird beim Hund ja ausschließlich Beuteverhalten ausgelöst und er wird sofort Griff machen. Wenn der HF oder der Helfer den Hund dann sperren und ihn für gezeigtes Aggressionsverhalten mit dem Ärmel oder auch mit einem anderen Beuteobjekt bestätigen, wird das Gelernte (aktiver Helfer=beißen; passiver Helfer=immer nur verbellen) doch wieder in Frage gestellt und die ganze Ausbildung ruiniert... Huh

Wie machst du das bzw. würdest du das machen?



Zitat:zu4) Ich meine das eine Bestätigung so vielfältig sein sollte wie es nur geht. Für das Verbellen gibt es z.B. das Lob, den Hetzarm, das Beutekissen oder auch einfach mal den Ball. Letzendlich kann der Hundeführer sogar ein Bellen durch die Bestätigung mit Futter verstärken. Ich habe die Erfahrung gemacht das ein Verhalten dann stabiler wird, wenn es in vielen verschiedenen Situationen (Generalisieren) abgerufen wird und durch verschiedene Triebbestätigungen verstärkt wird. .... kurz um, ich meine nicht das ein Bestätigen des Bellens mit dem Hetzarm eine vorangegangene Ausbildung oder Lernerfahrung ruiniert.




Die Variabilität beim Bestätigen zwecks Lernfixierung finde ich einleuchtend. Am Ende bestätigt aber ausschließlich der HF mit den verschiedenen Beuteobjekten (Ausnahme Hetzärmel), um zu vermeiden, dass der Hund komplett helferabhängig wird, oder?





LG

Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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Verbellen nach Klaus Glöckner - von NinaD - 05-08-2009, 12:08
[Kein Betreff] - von NinaD - 08-08-2009, 13:08
[Kein Betreff] - von dberensmann - 08-08-2009, 16:08

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