10-12-2008, 20:12
Hallo Claudia,
mal ganz abgesehen davon, dass Dein Vergleich Mensch/Affe mit z.B. Wolf/Hund massiv hinkt, und zwar, weil die Auseinanderentwicklung von Mensch und Affe schon sehr lange und nachhaltig stattgefunden hat (obwohl sich da ernährungstechnisch nicht wirklich soooo viel getan zu haben scheint, wie Antjes Beitrag zeigt), während Wolf und Hund evolutionär sich immer noch so nah sind, dass sie sich miteinander vermehren können!
Aber vielleicht könnte man mir mal erklären, wo ernährungstechnisch bei den diversen Caniden (Fuchs, Wolf, Schakal, Hund etc) die Unterschiede liegen sollen? Wenn man mal von der Größe der Beutetiere absieht, die ja von der Größe des Räubers bestimmt wird??!! Nur, weil die Natur Fehlernährungen bis zu einem gewissen Grad verzeiht (schaut Euch doch nur mal bei den Menschen um!!), macht es die Sache nicht richtiger! Ein Hund ist ein Fleischfresser, entsprechend ist auch sein Verdauungssystem ausgelegt. Seine Magensäure ist hervorragend zur Verdauung von Fleisch und Knochen ausgelegt, sie ist ca. 7 mal saurer als die des Menschen. Dafür aber ist sein Darm zu kurz, um pflanzliche Nahrung, die nicht in irgendeiner Form vorbehandelt ist, zu verdauen. Pflanzenfresser haben oft mehrere Mägen und immer einen langen Darm, der sie befähigt, pflanzliche Fasern aufzuschließen und ihnen die Nährstoffe zu entnehmen. Ein Hund würde, wenn er überwiegend naturbelassene, pflanzliche Nahrung zu sich nehmen würde, mehr oder weniger verhungern.
Große Mengen an Getreide in der Nahrung führen beim Hund zu Fehlfunktionen der Bauchspeicheldrüse, Reizdarmsyndromen, Hauterkrankungen u.ä. Die für den Hund schwer verdaulichen pflanzlichen Proteine belasten die Nieren und fördern das Auftreten von Niereninsuffizienzen. Auf diese Weise könnte man noch unendlich fort fahren...
LG
Bine
mal ganz abgesehen davon, dass Dein Vergleich Mensch/Affe mit z.B. Wolf/Hund massiv hinkt, und zwar, weil die Auseinanderentwicklung von Mensch und Affe schon sehr lange und nachhaltig stattgefunden hat (obwohl sich da ernährungstechnisch nicht wirklich soooo viel getan zu haben scheint, wie Antjes Beitrag zeigt), während Wolf und Hund evolutionär sich immer noch so nah sind, dass sie sich miteinander vermehren können!
Aber vielleicht könnte man mir mal erklären, wo ernährungstechnisch bei den diversen Caniden (Fuchs, Wolf, Schakal, Hund etc) die Unterschiede liegen sollen? Wenn man mal von der Größe der Beutetiere absieht, die ja von der Größe des Räubers bestimmt wird??!! Nur, weil die Natur Fehlernährungen bis zu einem gewissen Grad verzeiht (schaut Euch doch nur mal bei den Menschen um!!), macht es die Sache nicht richtiger! Ein Hund ist ein Fleischfresser, entsprechend ist auch sein Verdauungssystem ausgelegt. Seine Magensäure ist hervorragend zur Verdauung von Fleisch und Knochen ausgelegt, sie ist ca. 7 mal saurer als die des Menschen. Dafür aber ist sein Darm zu kurz, um pflanzliche Nahrung, die nicht in irgendeiner Form vorbehandelt ist, zu verdauen. Pflanzenfresser haben oft mehrere Mägen und immer einen langen Darm, der sie befähigt, pflanzliche Fasern aufzuschließen und ihnen die Nährstoffe zu entnehmen. Ein Hund würde, wenn er überwiegend naturbelassene, pflanzliche Nahrung zu sich nehmen würde, mehr oder weniger verhungern.
Große Mengen an Getreide in der Nahrung führen beim Hund zu Fehlfunktionen der Bauchspeicheldrüse, Reizdarmsyndromen, Hauterkrankungen u.ä. Die für den Hund schwer verdaulichen pflanzlichen Proteine belasten die Nieren und fördern das Auftreten von Niereninsuffizienzen. Auf diese Weise könnte man noch unendlich fort fahren...
LG
Bine


