22-11-2008, 08:11
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59123#post59123' schrieb:lusna,index.php?page=Thread&postID=59120#post59120' schrieb:ob und wenn ja in welchem Maße Hunde Intelligenz besitzen, wird durchaus kontrovers behandelt.
"Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die geistige Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden von Problemlösungen. ..." (Zitat aus wikipedia.de)
Diese Fähigkeit besitzen Hunde sehr wohl.
Und grade das sehen von Zusammenhängen - das erkennen, daß auf eine bestimmte Sache immer eine andere folgt, wird in der Hundeausbildung auch gerne genutzt. Und sie wird auf so mancher Prüfung dem Hundeführer zum Verhängnis, wie Du selber weiter oben ja mal ausgeführt hast, wenn der Hund gelernt hat, daß er auf einer Prüfung den Ball, der für ihn der Grund ist etwas zu tun, nicht erhalten wird.
Hunde erkennen Zusammenhänge und Handlungsketten sehr wohl - und entwickeln daraus Verhaltensweisen.
Sorry - aber diese Erklärung befriedigt mich nicht.
Hallo Claudia,
mach mal langsam...Deine Antwort ist ja richtig...nur passt sie nicht zur Frage!!
Lieber Iwan,
schau Dir mal Deine Antworten auf meine bisherigen Beiträge an und dann überleg Dir bitte noch einmal, ob Deine Antworten immer zu den von mir gestellten Fragen passten. Du hast bisher zum gut Teil darauf verzichtet überhaupt auf meine Fragen antworten zu geben.
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59123#post59123' schrieb:Deine Antwort passt zur "Intelligenz"...ich habe aber von "Intellekt" gesprochen...
Nun gut - definieren wir Intellekt: "Der Intellekt (zu lat. intellectus: "das Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnis") bezeichnet die Fähigkeit zu Denken und durch selbiges Erkenntnisse zu gewinnen. " (Zitat: Wikipedia)
Und jetzt erkläre mir bitte, inwieweit ich selbstständige Erkenntnisse brauche, um zu Verknüpfen, daß nach A B folgt und nach B C. Sprich, daß ich wenn A passiert, C erwarten kann?
Erkläre mir weiter, warum Hund nicht erkennen sollte, daß wenn B sich verändert, C nicht mehr folgt. Bzw. daß Hund nicht anfängt zu überlegen, warum C nicht mehr folgt, daß er erwartet und versucht zu Beeinflussen, daß C (das er haben will) wieder erscheint.
Wenn dem nicht so wäre, warum shapen Hunde dann? Warum funktioniert Clickerarbeit? Warum kann ein Hund sich eigenständig - rein über Click oder nicht - Apportieren erarbeiten? Wohlgemerkt als Handlungskette mit einer bestimmten Zeitdauer.
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59123#post59123' schrieb:Natürlich gibt es intelligente und weniger intelligente Hunde...wie beim Menschen auch...aber auch dumme Menschen haben einen Intellekt- sprich: die Fähigkeit durch bewusstes Denken zu Erkenntnissen zu gelangen...und diese Fähigkeit haben Hunde nicht. Sie können keine intellektuellen Überlegungen anstellen...folglich können sie auch nicht "wissen", dass sie belohnt werden, wenn sie eine gute Arbeit abgeliefert haben und "wissen", wenn sie nicht gut gearbeitet haben, dass sie dann nicht belohnt werden...".
So so - das wissen Hunde nicht. Komisch komisch, daß sie dann trotzdem in der Lage sind bestimmte Arbeiten zu erledigen und dann auch noch so, wie wir es wollen. Und das mittels der "Versuchsanordnungen", die wir aufbauen.
Warum funktioniert Zwangsbringen, wenn Hunde nicht verstehen, daß auf bestimmte Dinge bestimmte andere folgen werden bzw. nicht erfolgen?
Iwan entschuldige bitte, aber daß was Du hier theoretisch ausbreitest ist interessant - sehr interessant. Trotzdem drückst Du Dich vor der Beantwortung der Fragen, die wirklich der Knackpunkt sind.
Du magst behaupten, daß Dein Hund das Spiel nach der Fährte nicht als Belohnung empfindet.
Du magst behaupten, daß Dein Hund nicht schon beim Ansatz am Fährtenschild weiss, daß dieses Spiel kommen wird, so er jetzt die Spur ausarbeitet, wie Du es ihm beigebrach hast.
Das alles kannst Du behaupten - nur beweisen kannst Du es nicht - und bisher drückst Du Dich auch davor es schlüssig zu erklären.
Und zum guten Schluss: Wie effektiv ich arbeite oder nicht - das ist Dir nicht bekannt. Genauso wenig, wie mir bekannt ist, wie effektiv Du wirklich arbeitest.
Darum ging es auch nicht.
Für mich bestehen nach wie vor meine Fragen:
lusna,index.php?page=Thread&postID=58914#post58914' schrieb:Woraus kommt dann der Trieb des Hundes die Arbeit zu wollen?
Woraus kommt der Trieb des Hundes Schwierigkeiten überwinden zu wollen?
Wie wird der Hund auf der Fährte selbständig im arbeiten?
Denn dies:
waschulewski,index.php?page=Thread&postID=58845#post58845' schrieb:Hallo Claudia,gilt es doch zu erreichen, oder?
das Triebziel ist die Fährte an sich!
Gruß
Ralf
Und übrigens:
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59123#post59123' schrieb:Das Argument mit dem Ball gehört in den Bereich der sekundären Motivation und ist auch richtig. Bei der primeren Motivation trifft das nicht zu!!!
Man kann nicht alles in einen Topf schmeißen und sagen: passt schoo...
Genau! Das kann man nicht. Und warum benutzt Du dann Spiel nach der Fährte?
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59123#post59123' schrieb:aber ich glaube wir drehen uns jetzt im Kreis...und ich denke bei dieser -für mich- interessanten Diskussion sollten wir es jetzt bewenden lassen...
freundliche Grüße
:pf: :pf: :pf:
Hast Dich in Deinen eigenen Argumenten verlaufen?
Gruß,
Claudia



