20-11-2008, 14:11
lusna,index.php?page=Thread&postID=59026#post59026' schrieb:Hallo Iwan,Hallo Claudia, und nickel
grundsätzlich finde ich es gegenüber Hunden - und auch gegenüber Menschen - in keinsterweise "verarschend", wenn ich ihnen zeige, daß sich bestimmtes Verhalten lohnt. Daß es sich lohnt zu tun, was ich von ihnen möchte.
Ich zitier da mal Nina Miodragovic:
"Hunde arbeiten mit uns, weil es sich lohnt. Daher ist es eine Illusion, dass wir irgendwann glauben, dass wir nur noch ganz selten bis nie bestätigen müssen."
Was der Mensch als Belohnung für eine bestimmte Leistung erkennt und auch anerkennt, ist auch selbstredend für mich keine Verarschung.- und macht auch Sinn.
Es ist doch wohl die Frage, was der Hund im Augenblick der Bestätigung erkennen und verknüpfen kann und nicht was der Hundeführer im Augenblick der Bestätigung glaubt zu tun...heiligenscheinaufsetz...
...oder Claudia, glaubst Du allen Ernstes, dass der am Ende der Fährte angekommene und mit Jackpott bedachte Hund sich für die tolle Arbeit auf dem ersten Schenkel, dem top genommenem spitzen Winkel und dem einwandfrei verwiesenem Gegenstand bestätigt und belohnt fühlt und/oder das Aufnehmen des 2. Gegenstandes und andauerndes Faseln auf dem 3. Schenkel mit Entzug des Jackpotts und legen einer neuen Fährte negativ belegen kannst...
lusna,index.php?page=Thread&postID=59026#post59026' schrieb:Bei der von uns geforderten sportlichen Fährtenarbeit greift der Hund auf Fähigkeiten und Techniken zurück - zeigt Verhaltensweisen - des Jagdverhaltens. Wir bringen diese in die von uns gewünschte Form. Wenn ich nun in meinem Training selber ein Setting schaffe, daß der Jagd angelehnt ist - nämlich das erreichen von Beute bzw. Futter über eine perfekte Fährte, so ist dies für mich kein Verarschung....ich unterstelle Dir , dass Du sehr wohl weißt, welches instinktive Verhalten im Triebbereich der Jagd, hier Verfolgen, Erreichen und schlagen der Beute verankert ist...nämlich die Beute schnellstmöglich zu erreichen, bevor sie in Sicherheit ist oder ein Anderer schneller ist. Das heißt: mit hoher Nase und hohem Tempo die Beute zu erreichen. Nun funktionierst Du diese instinktive Verhaltensweise auf die PO um. Tiefe Nase, Trittsiegel für Trittsiegel, Ruhe, langsam. Was hat dies jetzt noch mit instinktivem Jagdverhalten zu tun - außer, das die Nase eingesetzt wird...?
Und warum sollte sich der Hund auch verarscht fühlen?
Ich gewöhne ihn an ein Setting: korrekte Fährtenarbeit = Futter am Schluss.
Und ich halte mein Versprechen. Er erhält seinen Jackpot nach getaner - mich zufriedenstellender Arbeit.
Was glaubst Du, wie groß der Anteil der technischen Unterordnung und der des Gebrauches der Sinnesorgane in der Fährte nach PO ist, auf einer Scala von 1-100???
Ich bin der Meinung über 90 % sind UO. Der Rest ist Nasen und Augenarbeit.
Findest Du es artgerecht, das instinktive Verhalten (hier Jagdverhalten -nach Deiner Aussage) so zu verfremden...
So und hier setzt die alternative Fährtenarbeit an.
Ich persönlich bevorzuge hier sofort die Unterordnung unter Zuhilfenahme der Sinnesorgane. (Was die Nase des Hundes zu leisten im Stande ist brauche ich Dir wohl nicht zu sagen - für unsere "Fährtenarbeit" ist sie sicher lächerlich unterfordert. Zu wittern braucht der Hund also nicht zu lernen.)
Im Aufbau über ein, zwei Schleppfährten, dann zwei, drei Tupffährten, dann Futterbröckchen in die Trittsiegel, intermittierend, nach kapieren (Aufnahme des Geruchs der Trittsiegel) sofort Futter abbauen und nur noch gelegentlich und gezielt verwenden. Dann wird nur noch über konditionierte Hörzeichen gearbeitet. Da ich nicht ständig immer wieder mit Futter die Beutebereiche anspreche, brauche ich sie logischer Weise auch nicht zu bestätigen. Weiter will ich hier bis jetzt auf die Arbeit nicht eingehen.
Ich will auch niemand bekehren, um Gottes Willen, aber glaubt doch nicht ich hätte die konservative Fährtenarbeit nicht auch hinter mir, es hat bei mir sehr lange gedauert, bis ich die Fährtenarbeit verstanden und umgesetzt habe. Und ewig Gestrige glauben immer noch das wäre "zwangsfährten"!!!
Schwachsinn, man kann keinen Hund per Zwang dauerhaft über eine Fährte schicken und über eine FH schon gar nicht!!!!
Sicherlich hat es solche Schwachmaten gegeben und die haben auch mal eine Fährte zu Stande gebracht...das Bild: Ätzend!!!
Ich gehöre nicht dazu und lasse mich auch nicht von irgendwelchen Geistlosen in diese Schublade stecken.
Claudia, das ist nicht gegen Dich oder Anwesende gerichtet...aber ich weiß, dass es Leute gibt, die auf solche Gelegenheiten warten, um sich zu profilieren.
freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)


