20-11-2008, 12:11
Hallo Iwan,
grundsätzlich finde ich es gegenüber Hunden - und auch gegenüber Menschen - in keinsterweise "verarschend", wenn ich ihnen zeige, daß sich bestimmtes Verhalten lohnt. Daß es sich lohnt zu tun, was ich von ihnen möchte.
Ich zitier da mal Nina Miodragovic:
"Hunde arbeiten mit uns, weil es sich lohnt. Daher ist es eine Illusion, dass wir irgendwann glauben, dass wir nur noch ganz selten bis nie bestätigen müssen."
Wie nun die Bestätigung aussieht ist sicher eine Frage, die ich nur speziell auf jeden Hund und auf die geforderte Tätigkeit abstellen kann.
Bei der von uns geforderten sportlichen Fährtenarbeit greift der Hund auf Fähigkeiten und Techniken zurück - zeigt Verhaltensweisen - des Jagdverhaltens. Wir bringen diese in die von uns gewünschte Form. Wenn ich nun in meinem Training selber ein Setting schaffe, daß der Jagd angelehnt ist - nämlich das erreichen von Beute bzw. Futter über eine perfekte Fährte, so ist dies für mich kein Verarschung.
Und warum sollte sich der Hund auch verarscht fühlen?
Ich gewöhne ihn an ein Setting: korrekte Fährtenarbeit = Futter am Schluss.
Und ich halte mein Versprechen. Er erhält seinen Jackpot nach getaner - mich zufriedenstellender Arbeit.
Soweit zu meiner Sichtweise der moralischen Seite meiner Arbeit.
Gruß,
Claudia
grundsätzlich finde ich es gegenüber Hunden - und auch gegenüber Menschen - in keinsterweise "verarschend", wenn ich ihnen zeige, daß sich bestimmtes Verhalten lohnt. Daß es sich lohnt zu tun, was ich von ihnen möchte.
Ich zitier da mal Nina Miodragovic:
"Hunde arbeiten mit uns, weil es sich lohnt. Daher ist es eine Illusion, dass wir irgendwann glauben, dass wir nur noch ganz selten bis nie bestätigen müssen."
Wie nun die Bestätigung aussieht ist sicher eine Frage, die ich nur speziell auf jeden Hund und auf die geforderte Tätigkeit abstellen kann.
Bei der von uns geforderten sportlichen Fährtenarbeit greift der Hund auf Fähigkeiten und Techniken zurück - zeigt Verhaltensweisen - des Jagdverhaltens. Wir bringen diese in die von uns gewünschte Form. Wenn ich nun in meinem Training selber ein Setting schaffe, daß der Jagd angelehnt ist - nämlich das erreichen von Beute bzw. Futter über eine perfekte Fährte, so ist dies für mich kein Verarschung.
Und warum sollte sich der Hund auch verarscht fühlen?
Ich gewöhne ihn an ein Setting: korrekte Fährtenarbeit = Futter am Schluss.
Und ich halte mein Versprechen. Er erhält seinen Jackpot nach getaner - mich zufriedenstellender Arbeit.
Soweit zu meiner Sichtweise der moralischen Seite meiner Arbeit.
Gruß,
Claudia


