30-10-2006, 13:10
Folgendes Vorgehen war bei meinem Hund erfolgreich:
1. Zielformulierung: Der Hund soll den Befehl "Aus" nicht mehr benötigen, sondern selbständig arbeiten.
2. Entscheidung: Dem Hund wird kein Millimeter Platz mehr gelassen, was praktisch wie folgt umgesetzt wurde:
Sobald der Hund nur den Bruchteil einer Sekunde mit dem Auslassen gezögert hat, wurde vom Hundeführer permanent "Aus, Aus, Aus ..." gerufen, auf den Hund zugelaufen und auf ihn eingewirkt (Zug am Stachelhalsband) Hierbei wurde n i e m a l s eine Ausnahme gemacht. (Dauerte das Auslassen wirklich länger als den Bruchteil einer Sekunde, dann wurde gerufen, gelaufen und eingewirkt). Danach wurde der Hund mit der Beute bestätigt. In Alltagssituationen (mit Ball) wurde darauf geachtet, dass der Hund nach dem Aus belohnt wurde, aber es wurde ebenso konsequent verfahren.
Zunächst wurde die Helferarbeit ruhig gestaltet. Als dann das Verhalten stabil war, wurden bewußt Konflikte provoziert (Der Helfer zog am Ärmel, hielt ihn schlaff, blieb nicht ruhig etc.) und es wurde erneut wie oben verfahren.
Hat etwa 3 Wochen gedauert.
Später haben wir (neuer Platz und neuer Helfer erneut Konflikte präsentiert und das Verhalten noch weiter stabilisiert)
Ferner wurde konsequent darauf geachtet, dass der Hund auch nach der langen Flucht weiter gearbeitet wurde und nicht vom Platz musste.
Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
1. Zielformulierung: Der Hund soll den Befehl "Aus" nicht mehr benötigen, sondern selbständig arbeiten.
2. Entscheidung: Dem Hund wird kein Millimeter Platz mehr gelassen, was praktisch wie folgt umgesetzt wurde:
Sobald der Hund nur den Bruchteil einer Sekunde mit dem Auslassen gezögert hat, wurde vom Hundeführer permanent "Aus, Aus, Aus ..." gerufen, auf den Hund zugelaufen und auf ihn eingewirkt (Zug am Stachelhalsband) Hierbei wurde n i e m a l s eine Ausnahme gemacht. (Dauerte das Auslassen wirklich länger als den Bruchteil einer Sekunde, dann wurde gerufen, gelaufen und eingewirkt). Danach wurde der Hund mit der Beute bestätigt. In Alltagssituationen (mit Ball) wurde darauf geachtet, dass der Hund nach dem Aus belohnt wurde, aber es wurde ebenso konsequent verfahren.
Zunächst wurde die Helferarbeit ruhig gestaltet. Als dann das Verhalten stabil war, wurden bewußt Konflikte provoziert (Der Helfer zog am Ärmel, hielt ihn schlaff, blieb nicht ruhig etc.) und es wurde erneut wie oben verfahren.
Hat etwa 3 Wochen gedauert.
Später haben wir (neuer Platz und neuer Helfer erneut Konflikte präsentiert und das Verhalten noch weiter stabilisiert)
Ferner wurde konsequent darauf geachtet, dass der Hund auch nach der langen Flucht weiter gearbeitet wurde und nicht vom Platz musste.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de

