13-11-2007, 22:11
Zitat:Original von Sven Kronfoth
Es ist nun mal so, dass er Hund, wenn er mit 12 Monaten "schreit" einfach überfordert ist!!!
Diese Überforderung ist (meine Meinung) einfach das Problem einer zu schnellen der-kann-den-schutzdienst-schon-ab-meinung einiger Helfer bzw. Hundeführer.
Der Hund sollte erst einmal lernen die Unterordnung im Kopf zu beherrschen. Das fängt mit dem Fordern zum Hundeführer an und geht weiter mit den Triebwechseln.
Ein Hund der nie gelernt hat sich zu beherrschen und durch den Helfer aufgedreht wird, alle freuen sich über den Trieb des Hunde, solch ein Hund wird entweder nervig oder nicht regelbar.
So, nun noch einmal....mein Tip.
Keinen Schutzdienst mehr ohne dass der Hund die UO beherrscht.
Das ist ja auch eine ganz andere Aussage , die ich ebenfalls jederzeit unterschreibe. Hier stellt sich dann ja auch nicht die Frage nach dem Alter. Ich kenne Hunde, die (vernünftig gearbeitet) schon mit 12 Monaten für die BH fertig sind und auch welche, die das gleiche eben erst mit 2 Jahren zeigen.
Ich bin nicht der Meinung, das man einen Ausbildungsstand am Alter festmachen sollte. Ob ich mit einem Hund SD oder UO mache, hängt nicht von seinem Alter ab, sondern von seiner persönlichen Entwicklung (oder auch mentalen Stärke).
Wenn Du jetzt schreibst, der Hund ist mit der Situation überfordert, ist das doch was ganz anderes, als das du schreibst, warum der Hund das überhaupt in seinem Alter schon machen soll. Mein Beitrag war auch nicht böse gemeint, aber aus deinem Beitrag entsteht dann ganz schnell eine hitzige Diskussion, ab welchem Alter der Hund das eine oder das andere machen sollte. Und das war hier nicht die Frage.
Ich persönlich würde (wenn man den Hund kennen würde) je nach Fähigkeit und Ausbildungsstand des Hundes den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Ja, ich weiß, sollte man nicht, wurde aber bei uns schon sehr erfolgreich gemacht. Keine Triebarbeit, keine Griffarbeit, sondern nur Stellen und Verbellen, dann erfolgt der Anbiß, tragen, Aus, mit dem Hund in UO wieder zum Versteck und wieder Stellen und Verbellen üben. Wir hatten, wie gegsagt, damit Erfolg. Der Hund lernte, ohne den Trieb hoch zu puschen, das er über das Bellen zum Erfolg kommt und als wir das hin hatten, sind wir quasi wieder einen Schritt zurück und haben die Griffarbeit etc. gemacht, weil das Bellen hatte er gelernt.
Liebe Grüße Tina
Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.


