13-10-2007, 23:10
Hallo Gaby,
habe mal nachgesehen, die veränderten Werte des Blutbildes bei frischgefütterten Hunden betreffen wohl eher die Harnstoffwerte etc., nicht Calcium, Eisen usw.
Solange keine klinischen Symptome vorliegen würde ich mir keine weiteren Gedanken machen über die Werte. Gerade beim Eisen wäre mir ein zu niedriger Wert lieber als einer, der ständig an der oberen Grenze des Normalbereiches liegt. Ein Großteil der Weltbevölkerung leidet angeblich an Eisenmangel. Versuch, das durch die entsprechenden Medikamente auszugleichen, haben dazu geführt, das in den betreffenden Gebieten anschließend viel mehr Menschen an Infektionserkrankungen wie z.B. der Malaria gestorben sind. Und da Eisen nicht nur für das Wachstum bzw. die Vermehrung der meisten Krankheitserreger notwendig ist, sondern im Organismus auch sehr viel Schaden anrichten kann, schraubt der Körper die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung herunter, sobald er genug davon in seinen Depots hat.
Genau wie beim Eisen reguliert der Körper auch beim Calcium die Aufnahme aus der Nahrung herunter, wenn ihm zu viel davon angeboten wird. Ich würde mal anhand von Ernährungstabellen die Calciummenge ausrechnen, die Du Deinen Hunden bisher verfüttert hast. Wenn Die Nieren- und Schilddrüsenwerte stimmen, liegt vielleicht darin des Pudel's Kern begraben. Ansonsten würde ich mal eine Zeit lang das Getreide weg lassen (die darin enthaltenen Phytine hemmen die Calciumaufnahme), ebenso Gemüse mit viel Oxalsäure (z.B. Spinat). Aber bei dem Futter was Du angegeben hast (Knochen, Milchprodukte etc.) kann nicht zuwenig Calcium enthalten sein.
Grüße
Antje
habe mal nachgesehen, die veränderten Werte des Blutbildes bei frischgefütterten Hunden betreffen wohl eher die Harnstoffwerte etc., nicht Calcium, Eisen usw.
Solange keine klinischen Symptome vorliegen würde ich mir keine weiteren Gedanken machen über die Werte. Gerade beim Eisen wäre mir ein zu niedriger Wert lieber als einer, der ständig an der oberen Grenze des Normalbereiches liegt. Ein Großteil der Weltbevölkerung leidet angeblich an Eisenmangel. Versuch, das durch die entsprechenden Medikamente auszugleichen, haben dazu geführt, das in den betreffenden Gebieten anschließend viel mehr Menschen an Infektionserkrankungen wie z.B. der Malaria gestorben sind. Und da Eisen nicht nur für das Wachstum bzw. die Vermehrung der meisten Krankheitserreger notwendig ist, sondern im Organismus auch sehr viel Schaden anrichten kann, schraubt der Körper die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung herunter, sobald er genug davon in seinen Depots hat.
Genau wie beim Eisen reguliert der Körper auch beim Calcium die Aufnahme aus der Nahrung herunter, wenn ihm zu viel davon angeboten wird. Ich würde mal anhand von Ernährungstabellen die Calciummenge ausrechnen, die Du Deinen Hunden bisher verfüttert hast. Wenn Die Nieren- und Schilddrüsenwerte stimmen, liegt vielleicht darin des Pudel's Kern begraben. Ansonsten würde ich mal eine Zeit lang das Getreide weg lassen (die darin enthaltenen Phytine hemmen die Calciumaufnahme), ebenso Gemüse mit viel Oxalsäure (z.B. Spinat). Aber bei dem Futter was Du angegeben hast (Knochen, Milchprodukte etc.) kann nicht zuwenig Calcium enthalten sein.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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