13-10-2006, 10:10
Zitat:Original von Heinz SyNicht mehr verbreitet ist nicht mit ausgerottet gleichzusetzen.
Inzwischen (auch diese Woche von einem TA bestätigt) soll die Krankheit in Deutschland nicht mehr verbreitet sein
UND
rohes Schweinefleisch soll zur Verfütterung an Hunde möglich sein
Ich hab mich erst letztes WE mit jemandem aus der Kleintier-Uniklinik L über dieses Thema unterhalten. Es sind erst kürzlich wieder Aujetzkierreger bei Widschweinen gefunden worden.
Von daher finde ich eine Aussage, die die Unbedenklichkeit von rohem Schweinefleisch unterstreicht, etwas sehr gewagt.
Trotz alledem füttere ich manchmal auch rohes Schwein (nur Hausschwein, Wildschweinfleisch koche ich generell ab). Wie viele andere Hundehalter noch? Wie viele von Ommas Lieblingen bekommen z.B. mal schnell etwas Schweinegeschabtes zwischendurch? Wer von Euch füttert ab und an Schweineohren und ist sicher, dass diese vor dem üblichen Kalträuchern gekocht bzw. gegart wurden?
Bisher konnte mir auch noch kein TA oder Vertreter eines Futtermittelherstellers (diese kostenlosen Vorträge zur Ernährung des Hundes im Rahmen von Vereinsversammlungen) einen Fall aus den letzten Jahren nennen, wo ein Hund an dieser Krankheit verstarb (auch nicht die Mitarbeiterin der Tierklinik).
Da sie auch Pseudowut genannt wird und der Tollwut sehr ähnlich im Verlauf ist, besteht generelle Meldepflicht, so dass es wohl keine nennenswerte Dunkelziffer gibt.
Man sollte wissen, dass es so was gibt, dass diese Krankheit gefährlich ist und dann entscheiden, wieweit ich einen Hund in Watte einpacke, damit er nicht anfängt zu husten...
@Trine
So weit mir bekannt, werden Schlachtschweine nicht wegen Aujetzki untersucht, da dieser Erreger für Menschen völlig unbedenklich ist.
Im Übrigen kann ein Hund auch sich an Trofu verschlucken und ersticken, einen Kauknochen (Büffelhautknochen) aufweichen und das Leder im ganzen runterschlingen etc.
MfG
Maik
Maik


