14-02-2022, 14:02
Bis hierhin schon mal besten Dank an Euch!
Ich möchte noch mal zur Def. des Wehrtriebes nach meinem Verständnis. Vielleicht liegt da ja schon der Hase im Pfeffer.
Platt gesagt...der Hund fühlt sich durch einen Menschen! so bedroht, daß er um seine körperliche Unversehrheit fürchtet, ihm die Flucht verwehrt ist und er nur noch durch Aggression reagieren kann.
Nun zu einer anderen Aussage (schließt die erste nicht aus, sondern ergänzt sie).
Der Hund fühlt sich durch eine übermächtige Beute bedroht und geht somit in den Wehrtrieb. Kann passieren, wenn der HF die Beute wehrhaft erscheinen lässt, indem übermässig um diese Beute gekämpft wird. D. h. ein längeres Gegenhalten bevor die Beute überlassen wird, ohne das der Hund vom HF bedroht wird.
Da habe ich gerade ein Knoten im Hirn. Für mich war der Wehrtrieb immer mit dem Menschen verbunden, da wir ja keine Jagdhunde haben, die sich evt. unter Tage mit wehrhafter Beute auseinandersetzen müssen. Und auch wieder ganz platt....bei uns läuft Beute weg, zappelt max. und bedroht nicht....meistens jedenfalls. Zudem sich der unangeleinte Hund theoretisch bei einem reinen Beutespiel ja jederzeit entfernen könnte. So würde eine übermächtige Beute höchstens zu einem Motivationsverlust führen, evt. auch zum Meiden der Beute.
Es sei denn....der Genetik des Hundes lässt einen Rückzug nur schwer zu....das wäre dann der Punkt.....oder liege ich völlig falsch...??
Und wenn ich einen reinen Beutehund mit wehriger Beute vertraut machen will, steigere ich langsam ? So wie Wolfsmama.
Erst Mäuschen, dann Kaninchen, dann Wildschweinchen....? Aber bei letztem ist der Wolf schon vorsichtig, der DD oder DJT, größenwahnsinnig gezüchtet, eher nicht .
Also die Gene, die eine andere Richtung vorgeben?
Sorry für diese penetranten Nachfragen....aber viele reden über Beute- u. Wehrtrieb, konnten mir das aber noch nie schlüssig erklären. Und einige tun ohne zu wissen. Kann ich aber nicht, muss immer erst verstehen bevor ich tue. Hoffe auf eure Geduld.
Ich möchte noch mal zur Def. des Wehrtriebes nach meinem Verständnis. Vielleicht liegt da ja schon der Hase im Pfeffer.
Platt gesagt...der Hund fühlt sich durch einen Menschen! so bedroht, daß er um seine körperliche Unversehrheit fürchtet, ihm die Flucht verwehrt ist und er nur noch durch Aggression reagieren kann.
Nun zu einer anderen Aussage (schließt die erste nicht aus, sondern ergänzt sie).
Der Hund fühlt sich durch eine übermächtige Beute bedroht und geht somit in den Wehrtrieb. Kann passieren, wenn der HF die Beute wehrhaft erscheinen lässt, indem übermässig um diese Beute gekämpft wird. D. h. ein längeres Gegenhalten bevor die Beute überlassen wird, ohne das der Hund vom HF bedroht wird.
Da habe ich gerade ein Knoten im Hirn. Für mich war der Wehrtrieb immer mit dem Menschen verbunden, da wir ja keine Jagdhunde haben, die sich evt. unter Tage mit wehrhafter Beute auseinandersetzen müssen. Und auch wieder ganz platt....bei uns läuft Beute weg, zappelt max. und bedroht nicht....meistens jedenfalls. Zudem sich der unangeleinte Hund theoretisch bei einem reinen Beutespiel ja jederzeit entfernen könnte. So würde eine übermächtige Beute höchstens zu einem Motivationsverlust führen, evt. auch zum Meiden der Beute.
Es sei denn....der Genetik des Hundes lässt einen Rückzug nur schwer zu....das wäre dann der Punkt.....oder liege ich völlig falsch...??
Und wenn ich einen reinen Beutehund mit wehriger Beute vertraut machen will, steigere ich langsam ? So wie Wolfsmama.
Erst Mäuschen, dann Kaninchen, dann Wildschweinchen....? Aber bei letztem ist der Wolf schon vorsichtig, der DD oder DJT, größenwahnsinnig gezüchtet, eher nicht .Also die Gene, die eine andere Richtung vorgeben?
Sorry für diese penetranten Nachfragen....aber viele reden über Beute- u. Wehrtrieb, konnten mir das aber noch nie schlüssig erklären. Und einige tun ohne zu wissen. Kann ich aber nicht, muss immer erst verstehen bevor ich tue. Hoffe auf eure Geduld.

