28-06-2021, 09:06
Sheldon,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26970-Ruhe-ins-F%C3%A4hrten-bringen/?postID=191695#post191695 schrieb:Wenn mein Hund "unter Zuhilfenahme seiner Zähne" mir "seinen Standpunkt" klarmachen muß... ich nenne es so: wenn der Hund so verzweifelt ist, weil alle Komminukation nichts mehr nützt und er sich beißend gegen welche Einwirkungen auch immer wehren muß, dann habe ich als Hundeführer viel falsch gemacht.Sehr schön. Zeigt an sich nur, dass Du mit bestimmten Hundetypen suboptimale Erfahrungen hast. Aber - zu Deinem Erstaunen - es soll dem Vernehmen nach Hunde geben, die sind nicht verzweifelt, die stellen eine Frage, wollen etwas demonstrieren...
Und zum Argument, die Dominanztheorie sei veraltet - entspricht nicht dem Zeitgeist: bullshit ! Dominanzgehabe ist ein Verhalten. Wie so etwas veralten können soil, wird das Geheimnis bestimmter Kreise bleiben. Allerdings lässt sich Mutter Natur da nicht von mainstream - Gedanken reinpfuschen.
Kleine Kostprobe: ein 3 Monate alter Jungspund geht völlig frei auf einen erwachsenen Mann zu, baut sich auf und knurrt den an, dass der einen Satz rückwärts macht.
Wer da verzweifelt war, bleibt der Phantasie oder Ideologie überlassen.
Dieser Hund hat kürzlich bei eine ausländischen Behörde auf unbekanntem Gebiet eine Überprüfung hingelegt, dir Eindruck machte. Die waren verzweifelt, weil der Hund nicht zum Verkauf steht.
Ab und zu muss man mal eine Brille weglassen und akzeptieren, dass Verhaltenstechnisch nicht alles dem Humanismus unterliegt.
Ach - und mit dem Hund kann man getrost einen Restaurantbesuch machen, es kommt niemand zu schaden. Seltsam

