22-01-2021, 18:01
Zitat:Wenn Du fachlich was beisteuern kannst, außer den Hund über eine Leine räumlich zu begrenzen (das kann jeder), dann tu es.Dafür habe ich nun ein paar Jahre gebraucht. Eben erst bin ich auf den Gedanken gekommen, das zu suchen --> deprivation hund
h**ps://www.google.com/search?channel=fs&q=deprivation+hund
Schon die ersten zwei Ergebnisse erscheinen mir interessant.
Ich hatte gedacht, es wird sich doch wohl im Internet ein Profi finden, der sagt, das mit deinem Hund kommt mir etwas seltsam vor und der nach fragt.
Der Hund ist zu Hause sehr lieb, es besteht unbedingtes Vertrauen, er war vollkommen auf mich geprägt, ist nicht aggressiv, hat nach meinem Empfinden ein extremes Wahrnehmungsvermögen, ist überhaupt nicht ängstlich oder schreckhaft, ging aber beim geringsten Reiz extrem nach vorne, vergisst nichts, ist körperlich sehr geschickt und wendig und auch sehr lernfähig, aber macht draußen nicht das, was er soll usw.
Der Hund hatte wohl in den ersten zwei Monaten als interessante Erlebnisse nur einen dreizehnjährigen Jungen mit Hetzarm und einen Ball gehabt. Und im dritten Monat kam dann wohl bei uns zu viel auf ein Mal.
Heute hatten wir einen Erfolg: Er kam "räumlich begrenzt" gut an einem mitten auf dem Gehweg abgestellten Fahrrad vom Pizza-Kurier mit offener Pizza-Box vorbei.

Besonders erschütternd finde ich die fachliche Inkompetenz der "zuständigen Mitarbeiter".

