21-01-2021, 16:01
Zum Rückruftraining ist eigentlich schon alles gesagt: Lange Leine zur Absicherung und Belohnung (z. B. Zerrspiel) bei Rückkehr. Grundlage für alles: So interessant wie möglich für den Hund sein.
Darüber hinaus etwas Altmodisches: Ich schätze die Notbremse. D. h., (z. B.) das Platz wird so eingeübt, dass es von Anfang an unter allen Umständen ausgeführt werden MUSS. Anfangs wird die Übung natürlich mit so viel Freude verknüpft wie möglich, wie immer. Grundsätzlich soll der Hund die Übung gern ausführen. Dann langsam die "Verführungen" für den Hund steigern bei guten Einwirkungungsmöglichkeiten (Nähe/Leine). Fehlverhalten nicht einfach ignorieren, sondern immer die Rückkehr in die Übungshaltung (z. B. Liegen) und ein Verweilen in dieser Haltung erzwingen! Dann Distanz allmählich steigern, bei Fehlverhalten Ausführung konsequent erzwingen. Wenn der Hund "Erinnerung" braucht, kann auch etwas geworfen werden. Am besten mit einem akustischen Reiz verbunden, der später mal auch ohne Wurf wirken kann (Klimpern von Wurfketten). Grundsätzlich fällt es Hunden im Jagdmodus etwas leichter, sich hinzulegen als umzukehren. Man bedenke bei all dem, dass das Funktionieren der Notbremse das Einzige sein kann, was einen konkret noch vor einer Katastrophe rettet und was es einem ermöglicht, seinem Hund verantwortlich auch Freiheiten erlauben zu können. Das rechtfertigt durchaus eine gewisse Härte.
Darüber hinaus etwas Altmodisches: Ich schätze die Notbremse. D. h., (z. B.) das Platz wird so eingeübt, dass es von Anfang an unter allen Umständen ausgeführt werden MUSS. Anfangs wird die Übung natürlich mit so viel Freude verknüpft wie möglich, wie immer. Grundsätzlich soll der Hund die Übung gern ausführen. Dann langsam die "Verführungen" für den Hund steigern bei guten Einwirkungungsmöglichkeiten (Nähe/Leine). Fehlverhalten nicht einfach ignorieren, sondern immer die Rückkehr in die Übungshaltung (z. B. Liegen) und ein Verweilen in dieser Haltung erzwingen! Dann Distanz allmählich steigern, bei Fehlverhalten Ausführung konsequent erzwingen. Wenn der Hund "Erinnerung" braucht, kann auch etwas geworfen werden. Am besten mit einem akustischen Reiz verbunden, der später mal auch ohne Wurf wirken kann (Klimpern von Wurfketten). Grundsätzlich fällt es Hunden im Jagdmodus etwas leichter, sich hinzulegen als umzukehren. Man bedenke bei all dem, dass das Funktionieren der Notbremse das Einzige sein kann, was einen konkret noch vor einer Katastrophe rettet und was es einem ermöglicht, seinem Hund verantwortlich auch Freiheiten erlauben zu können. Das rechtfertigt durchaus eine gewisse Härte.


