04-04-2018, 15:04
ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26410-2016-wie-ist-das-möglich/?postID=184092#post184092 schrieb:Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26410-2016-wie-ist-das-möglich/?postID=184091#post184091 schrieb:So ein echter Täter hält eben nicht still und schlägt den Hund zweimal auf Seitenteile und Widerrist, sondern schreit, zappelt rum, schlägt mit allem was er zu fassen bekommt und versucht dem Hund massive Schmerzen zuzufügen.
Wenn der Einsatz des Diensthundes gerechtfertigt war, wird kein
DHF bei so einem Verlauf belangt, wenn der Hund weiter beißt statt
„Aus“ zu machen.
Nein, mit Sicherheit nicht....
Aber die Probleme beim "Aus" entstehen meistens erst, wenn der Hund einige Erfahrungen im "Ernstfall" gesammelt hat, also sobald die "Laborbedingungen" des Polizeihundeschule verlassen werden und es ein paar Mal auf der Straße zur Sache ging.... und diese Erfahrungen sind dann meistens für die Hunde alles andere als positiv, das ist leider zwangsläufig so, da ein gestellter Täter nunmal keine Ahnung von "moderner Hundeausbildung" hat und sicherlich auch kein Interesse daran besteht, dieses zu lernen, wenn sich da gerade ein Diensthund an ihm fest frisst. Gerade wenn die zugedröhnt sind und das Schmerzempfinden ausgeschaltet wurde, dann hauen die schon ziemlich derbe auf dem Hund rum.
Und wenn Du dann einen Hund mit einer gewissen Substanz hast, der sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt, dann sind diese Eindrücke ziemlich prägend... und dann ist häufig Schluss mit der Kooperationsbereitschaft und der ganzen schönen Vorarbeit. So ein echter Täter macht nunmal nicht immer das, was auf der Polizeihundschule trainiert wird. Daher sind diese "Laborbedingungen" aus dem Hundesport schlicht und ergreifend, gerade bei erfahrenen Hunden, nicht oder nur zu einem kleinen Teil umsetzbar.
Viele Grüße
Sören

