03-04-2018, 19:04
Also für mich geht ganz gehörig was durcheinander.
Für mich liegt zwischen einem " ernsten" Hund im IPO- Bereich ( also va Schutzdienst) und einem " ernsten" Hund im Dienst ein gehöriger Unterschied. Und das ist gut so
.
Die meisten HF und Ausbildung im Sport wissen doch gar nicht, was da noch alles ins Spiel kommt...
Für mich stellt der Sport in gewissem Masse "Lernen unter Laborbedingungen" dar - und ja ich bin der Meinung, dass hier aus dem kooperativen Arbeiten mit Try & Error und positiver Bestätigung vieles möglich ist, was man früher nicht dachte. Und aus dem allg Sportverständnis ist heutzutage auch nicht mehr viel anderes zu vertreten in der Öffentlichkeit.
Im Dienst habe ich aber noch ganz andere Faktoren, über die der Hund lernt, und wer schon mal gesehen hat, wie selbstbelohnend ein Zugriff sein kann, kann sich erdenken, dass lernpsychologisch dann anderes erforderlich ist als jemals im Sport relevant. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es auch im Dienst nicht mehr "den Diensthund" gibt. Für den allg Polizeidienst oder gar die Spezialsuchhunde mögen auch viele Methodiken und Überlegungen analog/ ähnlich zum Sport gelten. Vielleicht umgangsprachlich als Spielhund tituliert... Es gibt aber noch den einen oder anderen Einsatzzweck, womit dies nicht abgedeckt ist. Heisst nicht, dass so ein Hund grundsätzlich anders lernt, aber es ist häufig erheblich aufwendiger ihn zu überzeugen, dass Kooperation hilfreich ist. Wieviele es davon in D gibt, wieviele im Ausland? Wer weiss...
Vg Anja
Für mich liegt zwischen einem " ernsten" Hund im IPO- Bereich ( also va Schutzdienst) und einem " ernsten" Hund im Dienst ein gehöriger Unterschied. Und das ist gut so
.Die meisten HF und Ausbildung im Sport wissen doch gar nicht, was da noch alles ins Spiel kommt...
Für mich stellt der Sport in gewissem Masse "Lernen unter Laborbedingungen" dar - und ja ich bin der Meinung, dass hier aus dem kooperativen Arbeiten mit Try & Error und positiver Bestätigung vieles möglich ist, was man früher nicht dachte. Und aus dem allg Sportverständnis ist heutzutage auch nicht mehr viel anderes zu vertreten in der Öffentlichkeit.
Im Dienst habe ich aber noch ganz andere Faktoren, über die der Hund lernt, und wer schon mal gesehen hat, wie selbstbelohnend ein Zugriff sein kann, kann sich erdenken, dass lernpsychologisch dann anderes erforderlich ist als jemals im Sport relevant. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es auch im Dienst nicht mehr "den Diensthund" gibt. Für den allg Polizeidienst oder gar die Spezialsuchhunde mögen auch viele Methodiken und Überlegungen analog/ ähnlich zum Sport gelten. Vielleicht umgangsprachlich als Spielhund tituliert... Es gibt aber noch den einen oder anderen Einsatzzweck, womit dies nicht abgedeckt ist. Heisst nicht, dass so ein Hund grundsätzlich anders lernt, aber es ist häufig erheblich aufwendiger ihn zu überzeugen, dass Kooperation hilfreich ist. Wieviele es davon in D gibt, wieviele im Ausland? Wer weiss...
Vg Anja

