07-06-2016, 12:06
lieber Erwin, schreib doch nicht immer mit so spitzer Feder ;-). Gerade Du hast mir bei meinem "Linksliegenden" Gauner gezeigt wie der Weg weitergehen kann und soll. Danke dafür. Gauner ist trotzdem komplett anderes in den Triebbereichen wie meine beiden Anderen. Er ist vom Charakter her einfach mal ein Sturköppe, was weder Derry noch Britti haben.
Da ich die gekratzen Hunde liebe (linksliegend!) kann ich aus Erfahrung nur sagen, Sicherheit geben ist das A. und O. Im Alltag hat das bei meinen Hunden hervorragend geklappt im HuSport konnte ich das leider nicht immer so umsetzen wie ich das gerne getan hätte. Als Neuling habe ich gerade meinen Derry aus dem Bauch heraus gearbeitet. Gerade ER hat mir so viel über diese Art von Hund beigebracht. Britti hat mir von Anfang an einfach die Breite Palette geboten! Ein hochintelligenter Hund mit einer schnellen und hohen Auffassungsgabe. Da liegt dann die Gefahr, dass halt schnell auch mal was falsch verknüpft wird und man deshalb "Baustellen" hat. Derry ein Hund der nach Vorne ging und ALLE Aggression GEGEN die Menschen eingesetzt hat. Hier musste ich den Hund klar in die Beute kanalisieren. Er ist/war ein Hund, der klar getrennt hat wo er war. Hatte deshalb NIE Probleme, dass Derry einfach willkürlich gebissen hätte etc. pp. Trotzdem musste ich wachsam sein (nicht in den Prüfungen, aber im privaten Umfeld). Heute im Alter kommt das wieder stärker zum vorschein. Er war in der UO sehr gut zu führen, weil er einfach gefallen wollte, Andreas hat das schön beschrieben. Im Schutzdienst absolut kein "feiner" Hund, der die Griffe hart und kompromisslos gesetzt hat. Fährte war er ein ruhiger Sucher! Aber ich denke eher, dass dies bei mir mit Ausbildung zusammenhängt, da ich noch keinen Hund hatte, der mich über die Fährte zog (kommt hoffentlich auch net :-D ). Ich arbeite in der Fährte mit klaren Regeln bzw. Ritualen bei ALLEN 3 Hunden.
Konntest Du damit jetzt was anfangen für Dich? Ist halt schwierig, den Weg, den man mit solchen Hunden geht in kurze Worte zusammen zu packen.
Angelika
Da ich die gekratzen Hunde liebe (linksliegend!) kann ich aus Erfahrung nur sagen, Sicherheit geben ist das A. und O. Im Alltag hat das bei meinen Hunden hervorragend geklappt im HuSport konnte ich das leider nicht immer so umsetzen wie ich das gerne getan hätte. Als Neuling habe ich gerade meinen Derry aus dem Bauch heraus gearbeitet. Gerade ER hat mir so viel über diese Art von Hund beigebracht. Britti hat mir von Anfang an einfach die Breite Palette geboten! Ein hochintelligenter Hund mit einer schnellen und hohen Auffassungsgabe. Da liegt dann die Gefahr, dass halt schnell auch mal was falsch verknüpft wird und man deshalb "Baustellen" hat. Derry ein Hund der nach Vorne ging und ALLE Aggression GEGEN die Menschen eingesetzt hat. Hier musste ich den Hund klar in die Beute kanalisieren. Er ist/war ein Hund, der klar getrennt hat wo er war. Hatte deshalb NIE Probleme, dass Derry einfach willkürlich gebissen hätte etc. pp. Trotzdem musste ich wachsam sein (nicht in den Prüfungen, aber im privaten Umfeld). Heute im Alter kommt das wieder stärker zum vorschein. Er war in der UO sehr gut zu führen, weil er einfach gefallen wollte, Andreas hat das schön beschrieben. Im Schutzdienst absolut kein "feiner" Hund, der die Griffe hart und kompromisslos gesetzt hat. Fährte war er ein ruhiger Sucher! Aber ich denke eher, dass dies bei mir mit Ausbildung zusammenhängt, da ich noch keinen Hund hatte, der mich über die Fährte zog (kommt hoffentlich auch net :-D ). Ich arbeite in der Fährte mit klaren Regeln bzw. Ritualen bei ALLEN 3 Hunden.
Konntest Du damit jetzt was anfangen für Dich? Ist halt schwierig, den Weg, den man mit solchen Hunden geht in kurze Worte zusammen zu packen.
Angelika


