05-04-2016, 17:04
Also bei mir bleibt, dass wir hier einen Disput über den Begriff "Widerstand" haben. Wir verstehen darunter Unterschiedliches. Vieles von dem, was ihr positiv schildert, kann ich gut verstehen und sehe es auch positiv. Ich käme aber nicht auf die Idee, es "Widerstand" zu nennen, u. a. deshalb, weil es die gemeinsame Arbeit ja gar nicht hintertreibt, sondern nur Selbständigkeit im Verhältnis zum Hundeführer beweist. (Im Verhältnis nicht zu Hunden, aber zu Menschen, sind es gern die Diktatoren und ihre Anhänger, die Selbständigkeit schon gleich als Widerstand empfinden …)
Aber den letzten Satz mögt ihr mir verzeihen, zumal er dem widerspricht, was ich mit diesem Posting eigentlich will: lusnas letzter Beitrag hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich offenbar ziemlich hochnäsig rübergekommen bin, so nach dem Motto: Da wissen welche nicht worum es eigentlich geht. So war das nicht gemeint: Ich tue auch dauernd Dinge wider besseren Wissens. Aber es muss erlaubt sein, deutlich zu sagen, worum es einem bei einer bestimmten Arbeit geht. Ich bin aber gern bereit, eidesstattlich zu versichern, dass ich selbst derjenige bin, der hinter meinen Ansprüchen bzw. hinter dem, was ich (nicht nur in hundlicher Hinsicht) für vernünftig halte, in Zweifelsfall am weitesten zurückbleibt. Ich bin, als ich die obigen Zeilen geschrieben habe, nicht im Traum auf den Gedanken gekommen, ich könnte jemanden beleidigen. Da ich es offenbar trotzdem geschafft habe, bitte ich um Entschuldigung.
Ich habe Euren Standpunkt jedenfalls verstanden und ich kann vieles daran teilen, nur eben noch immer nicht die Verwendung des speziellen Begriffs "Widerstand". (Wie wollen wir es dann noch nennen, wenn der Hund wirklich nur noch meidend aus der Situation geht oder aggressiv die Revolution probt? Zumal er das ja dann gar nicht unbedingt immer aus purer innerer Selbstsicherheit tut, die ihr am Widerstand so lobt, sondern genausogut aus Überforderung, Unsicherheit, Ressourcennot etc.) Aber ich will das Thema mit der letzten Bemerkung nicht wieder anheizen. Ich denke, wir haben uns unsere Standpunkte gegenseitig vollkommen verständlich gemacht und können diesen Teilaspekt des Themenkomplexes zugunsten anderer Gesichtspunkte auch wieder verlassen.
Aber den letzten Satz mögt ihr mir verzeihen, zumal er dem widerspricht, was ich mit diesem Posting eigentlich will: lusnas letzter Beitrag hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich offenbar ziemlich hochnäsig rübergekommen bin, so nach dem Motto: Da wissen welche nicht worum es eigentlich geht. So war das nicht gemeint: Ich tue auch dauernd Dinge wider besseren Wissens. Aber es muss erlaubt sein, deutlich zu sagen, worum es einem bei einer bestimmten Arbeit geht. Ich bin aber gern bereit, eidesstattlich zu versichern, dass ich selbst derjenige bin, der hinter meinen Ansprüchen bzw. hinter dem, was ich (nicht nur in hundlicher Hinsicht) für vernünftig halte, in Zweifelsfall am weitesten zurückbleibt. Ich bin, als ich die obigen Zeilen geschrieben habe, nicht im Traum auf den Gedanken gekommen, ich könnte jemanden beleidigen. Da ich es offenbar trotzdem geschafft habe, bitte ich um Entschuldigung.
Ich habe Euren Standpunkt jedenfalls verstanden und ich kann vieles daran teilen, nur eben noch immer nicht die Verwendung des speziellen Begriffs "Widerstand". (Wie wollen wir es dann noch nennen, wenn der Hund wirklich nur noch meidend aus der Situation geht oder aggressiv die Revolution probt? Zumal er das ja dann gar nicht unbedingt immer aus purer innerer Selbstsicherheit tut, die ihr am Widerstand so lobt, sondern genausogut aus Überforderung, Unsicherheit, Ressourcennot etc.) Aber ich will das Thema mit der letzten Bemerkung nicht wieder anheizen. Ich denke, wir haben uns unsere Standpunkte gegenseitig vollkommen verständlich gemacht und können diesen Teilaspekt des Themenkomplexes zugunsten anderer Gesichtspunkte auch wieder verlassen.


