03-04-2016, 12:04
Reisender,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171710#post171710 schrieb:Die von Dir unten aufgezählten Beispiele "gezielt die verschiedenen Bedürfnisse (nach Aufmerksamkeit, Harmonie, Versöhnung, Angeberei, Kooperation usw.), um die Performance zu steigern." entspringen einer vorherigen Deprivation.
Im Gegenteil. Je mehr desto größer der Hunger danach. Das hängt mit den Hormonen und dem Belohnungssystem im Gehirn zusammen. Das Gehirn des deprivierten Hundes verringert die Rezeptoren, die seltenen Botenstoffe kommen kaum noch an. Es schaltet nach Abstumpfung auf Selbstgenügsamkeit als Überlebensstrategie. Der Hund im Superlernmodus dagegen entwickelt eine Art Abhängigkeit, die einer „Suchtstruktur“ ähnelt. Seine Belohnungskaskaden werden optimal ausgebaut. Natürlich gibt es grundsätzlich auch einen vorübergehenden Sättigungsgrad. Der wird aber im richtigem Training nicht erreicht.
Wer seinen Hund 22 Stunden täglich im Zwinger hält, hat erhebliche Nachteile beim Superlernen im Vergleich zu jemandem, der seinen Hund viel um sich hat und abends mit ihm auf dem Sofa liegt.

