08-07-2015, 11:07
detlef, dass ist so nicht richtig.
das macht keinen sinn, dann wäre einer von beiden verstärkern doch völlig überflüssig. mal davon abgesehen sagen uns das die gesetze der klassischen konditionierung und last but not least - sagt uns das die namensgebung - primär & sekundär
wir hatten das bei dem anderem threat, wo grade uwe nochmal den pawlow rausgeholt hat. über die kk erzeugst du mindestens den selben wert von sekundär- und primärverstärkers. andernfalls würde das mit dem speicheln und glöckchen nicht funktionieren. der hund braucht die futterschüssel als primärverstärker nicht mehr um zu speicheln, es reicht die glocke... erst, wenn mehrfach nach der glocke kein futter mehr kommt, dann hört das speicheln wieder auf.
und auch nur so sind die zeitfenster vom einsetzen des sekundärverstärkers bis hin zur gabe des des primärverstärkers zu erklären. der sekundärverstärker erzeugt schon das selbe gefühl, wie dann die spätere gabe des primärverstärkers.
primär-sekundär und tertiär bezeichnet nur die hierachische ordung innerhalb der wertewelt. siehst du jedes für sich, dann magst du recht haben... koppelst du aber klassisch einen primären wert mit einem zunächst unbekannten reiz, so erfährt der hund schon bei der alleinigen aufnahme des gegebenen reizes dieses gefühl, der primäre wert ist dann nur noch zugabe (welche aber immer zu geben ist).
vergleiche das doch mal mit der arbeit rein über den primärverstärker, wohin sich der hund immer ausrichtet... balabanov zeigt das doch super anhand seines schon etwas alten videos anhand des signtrackings.
das sehe ich nicht so. beim lernen von verhalten lernt der hund auch immer gleichzeitig wie er sich dabei fühlt. beim lernen von motivationen oder triebstimmungen spielt verhalten nicht unbedingt eine rolle.
ich behaupte hier jetzt ganz einfach, dass verhalten aus einer motivation heraus entspringt und nicht motivation aus einem verhalten! mir ist es sowieso schleierhaft, wie man motivation dem hund lehren will? es gibt nur das motiv des wollens und das motiv des nicht wollen. das muß der hund doch nicht lernen. man kann es beeinträchtigen... wollen bestätigen bis zur euphorie oder frustrieren bis zur unlust, oder unlust im verhalten mit zwang begegnen, wo das motiv des hundes darin liegt, ein verhalten zu zeigen, um möglichst wieder aus der situation zu kommen. aber das als lernen von motivationen zu bezeichnen... damit komme ich so nicht klar.
um einen aktiven hund zu erzeugen, baue ich ihn doch nicht reaktiv auf. soll heißen, dass, wenn ich bei einem hund stimmungen festigen will, in diesem fall die positiven, dann gehe ich doch so an die sache ran, dass ich den hund bestärke, wenn er schon in der stimmung ist, also fordert. ich locke ihn da doch nicht rein. denn locke ich nicht, dann kommt die stimmung nicht.
sicher kann man motive schaffen, aber die dann doch eher passiv... hunger und einsamkeit z.b. erhöhen die stimmung im hund. aber hast du einen eigenbrötler am band oder einen schlechten fresser... dann mußt du dich an die sachen halten, die der hund für lohnenswert erachtet, nicht du. und dann lernst du an den stimmungen im hund und ordnest dich in deiner ausbildung diesen unter, bzw. kommst nicht darum, diese fest in dein arbeitkonzept stark mit einzubeziehen.
Und wenn eben man von Motivationen spricht, so gibt es auch hier verschiedene Motivationsebenen.
welche meinst du denn??
gruß reinhard
das macht keinen sinn, dann wäre einer von beiden verstärkern doch völlig überflüssig. mal davon abgesehen sagen uns das die gesetze der klassischen konditionierung und last but not least - sagt uns das die namensgebung - primär & sekundär
wir hatten das bei dem anderem threat, wo grade uwe nochmal den pawlow rausgeholt hat. über die kk erzeugst du mindestens den selben wert von sekundär- und primärverstärkers. andernfalls würde das mit dem speicheln und glöckchen nicht funktionieren. der hund braucht die futterschüssel als primärverstärker nicht mehr um zu speicheln, es reicht die glocke... erst, wenn mehrfach nach der glocke kein futter mehr kommt, dann hört das speicheln wieder auf.
und auch nur so sind die zeitfenster vom einsetzen des sekundärverstärkers bis hin zur gabe des des primärverstärkers zu erklären. der sekundärverstärker erzeugt schon das selbe gefühl, wie dann die spätere gabe des primärverstärkers.
primär-sekundär und tertiär bezeichnet nur die hierachische ordung innerhalb der wertewelt. siehst du jedes für sich, dann magst du recht haben... koppelst du aber klassisch einen primären wert mit einem zunächst unbekannten reiz, so erfährt der hund schon bei der alleinigen aufnahme des gegebenen reizes dieses gefühl, der primäre wert ist dann nur noch zugabe (welche aber immer zu geben ist).
vergleiche das doch mal mit der arbeit rein über den primärverstärker, wohin sich der hund immer ausrichtet... balabanov zeigt das doch super anhand seines schon etwas alten videos anhand des signtrackings.
das sehe ich nicht so. beim lernen von verhalten lernt der hund auch immer gleichzeitig wie er sich dabei fühlt. beim lernen von motivationen oder triebstimmungen spielt verhalten nicht unbedingt eine rolle.
ich behaupte hier jetzt ganz einfach, dass verhalten aus einer motivation heraus entspringt und nicht motivation aus einem verhalten! mir ist es sowieso schleierhaft, wie man motivation dem hund lehren will? es gibt nur das motiv des wollens und das motiv des nicht wollen. das muß der hund doch nicht lernen. man kann es beeinträchtigen... wollen bestätigen bis zur euphorie oder frustrieren bis zur unlust, oder unlust im verhalten mit zwang begegnen, wo das motiv des hundes darin liegt, ein verhalten zu zeigen, um möglichst wieder aus der situation zu kommen. aber das als lernen von motivationen zu bezeichnen... damit komme ich so nicht klar.
um einen aktiven hund zu erzeugen, baue ich ihn doch nicht reaktiv auf. soll heißen, dass, wenn ich bei einem hund stimmungen festigen will, in diesem fall die positiven, dann gehe ich doch so an die sache ran, dass ich den hund bestärke, wenn er schon in der stimmung ist, also fordert. ich locke ihn da doch nicht rein. denn locke ich nicht, dann kommt die stimmung nicht.
sicher kann man motive schaffen, aber die dann doch eher passiv... hunger und einsamkeit z.b. erhöhen die stimmung im hund. aber hast du einen eigenbrötler am band oder einen schlechten fresser... dann mußt du dich an die sachen halten, die der hund für lohnenswert erachtet, nicht du. und dann lernst du an den stimmungen im hund und ordnest dich in deiner ausbildung diesen unter, bzw. kommst nicht darum, diese fest in dein arbeitkonzept stark mit einzubeziehen.
Und wenn eben man von Motivationen spricht, so gibt es auch hier verschiedene Motivationsebenen.
welche meinst du denn??
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


