08-07-2014, 17:07
Die Fährte hat schon zum Beginn der Prüfungsgeschichte der frühesten Polizei(soprt)hundbewegung gehört.
Als am Anfang des 20. Jahrhunderts der Polizeihund "erfunden" wurde und als seine Ausbildung so populär wurde, dass sich nicht nur Polizisten damit beschäftigt haben, da war für die meisten die Fährte viel faszinierender als der "Schutz-" bzw. Beißaspekt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gingen sehr oft Berichte über das Auffinden von Straftätern durch Fährtenhunde durch die Presse und sorgten für eine starke Faszination. Historisch betrachtet war die Fährte die erste "Königsdisziplin", lange bevor ein Schwerpunkt auf den sogenannten Schutzdienst gelegt wurde. Was den "gemeinen Mann" vor allem vor dem Ersten Weltkrieg an der Hundeausbildung interessierte, das war die Nasenarbeit.
Freilich herrschten damals auch andere Verkehrsverhältnisse. Damals erschien es noch realistisch, die Bewegungsrichtung eines Menschen mit einem Fährtenhund über einen langen Zeitraum verfolgen und nachvollziehen zu können. Da stieg noch nicht selbstverständlich ein jeder nach 50 Metern in das nächste Auto. Heute sind andere Suchformen wie z. B. das Man-Trailing tendenziell realistischer, wodurch die Fährte aber nicht aufhört, eine gute geistige und körperliche Auslastung für den Hund darzustellen.
Wolfgang
Als am Anfang des 20. Jahrhunderts der Polizeihund "erfunden" wurde und als seine Ausbildung so populär wurde, dass sich nicht nur Polizisten damit beschäftigt haben, da war für die meisten die Fährte viel faszinierender als der "Schutz-" bzw. Beißaspekt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gingen sehr oft Berichte über das Auffinden von Straftätern durch Fährtenhunde durch die Presse und sorgten für eine starke Faszination. Historisch betrachtet war die Fährte die erste "Königsdisziplin", lange bevor ein Schwerpunkt auf den sogenannten Schutzdienst gelegt wurde. Was den "gemeinen Mann" vor allem vor dem Ersten Weltkrieg an der Hundeausbildung interessierte, das war die Nasenarbeit.
Freilich herrschten damals auch andere Verkehrsverhältnisse. Damals erschien es noch realistisch, die Bewegungsrichtung eines Menschen mit einem Fährtenhund über einen langen Zeitraum verfolgen und nachvollziehen zu können. Da stieg noch nicht selbstverständlich ein jeder nach 50 Metern in das nächste Auto. Heute sind andere Suchformen wie z. B. das Man-Trailing tendenziell realistischer, wodurch die Fährte aber nicht aufhört, eine gute geistige und körperliche Auslastung für den Hund darzustellen.
Wolfgang


