01-12-2013, 16:12
redtool,'index.php?page=Thread&postID=152895#post152895' schrieb:das ist doch aber in bezug auf die motivation auch nicht anders. ein hund dazu zu bekommen das er im höchstmass arbeitet, WEIL er 20 minuten später sein bällchen bekommt ist doch super, super schwer aufzubauen, und schaffen nur ganz wenige ! also kommt man nicht drumherum dem hund erwartungen aufzubauen auf teilbestätigungen (nach bestimmten übungen oder variabel). wie lange glaubt das der hund ? wenns gut gemacht ist schätze ich mal 10 prüfungen, wenns schlecht gemacht ist vlt. 3 prüfungen. die kunst besteht doch darin sowohl motivation wie auch zwänge beim fertigen hund ständig anzupassen !!! interessant und effektiv zu halten. das ist die einzigste chanse die leistung stabil zu halten...
Ich habe die Beiträge von redtool und allen anderen verfolgt. Ob alles bis in meine letzten Gehirnwindungen vorgedrungen ist, weis ich nicht. Aber - da ich mich einer anderen Sparte des Hundesportes verbunden fühle - weis ich eines ganz sicher: mit dieser propagierten Methode hätte ich keinen zuverlässigen FH ausbilden können.
Der wartet unter Umständen nicht 20, sondern 40 Minuten auf seine Belohnung.
Und wenn er nicht dumm ist, wird er - eben auf Grund der Zwänge - recht bald auf den Trichter kommen, entweder komplett in den Blender - Modus zu gehen, oder einfach gar nichts mehr machen. Er hat nämlich kapiert, das der allwissende Hundeführer nämlich genau k e i n e n Plan hat, was da 10 Meter vor ihm passiert und wo es lang geht.
das passiert dann vorrangig auf Prüfungen, wo man als HF nicht aus hundert Metern den Verlauf inklusiv der VL sehen kann
Da es eine ganze Reihe erstklassiger FH - Teams gibt, scheint wohl auch ein anderer Ausbildungsansatz möglich und durchführbar.
Mein Vorheriger hat auf diese Art nicht völlig erfolglos 4 Leistungskarten voll gemacht.
Ich führe das nur an, weil nach meiner Sicht der Dinge - die aber nicht an die obigen Fachleute heranreicht - es möglicher weise noch eine andere Ausbildungswelt geben kann.

