14-06-2013, 11:06
Wie bei allem ist der goldene Mittelweg der richtige. Ntürlich gibt es genetische Dispositionen, und natürlich gibt es Züchter, denen diese egal sind. Natürlich gibt es Fälle von HD oder ED, die zu einem großen Teil oder ganz auf die Kappe des Aufzüchters gehen. Meist ist es aber ein Konglomerat von beidem. Einen Hund ohne jeglicher genetischer Dispostionen für HD wirst Du keine schwere HD anfüttern können. Und Treppensteigen in normalem Umfang verursachen bei einem Junghund keine schwere ED. Umgekehrt wirst Du mit den besten Fütterungs- und Aufzuchtsbedingungen der Welt keine genetischen Dispositionen für schwerste HD ode ED neutralisieren können.
Ich finde es fair wenn ein Züchter, ganz ohne gesetzliche Grundlage, bei einem HD- oder ED-Fall unter seiner Nachzucht sagt "Da habe ich was falsch gemacht" und seinen Welpenkäufer nicht allein im Regen stehen läßt. Genau so fair finde ich es wenn der Welpenkäufer dann sagt "O.K., das war keine böse Absicht vom Züchter, der hat sich redlich bemüht bei der Zusammenstellung seiner Zuchtverpaarung", und sich Züchter und Welpekäufer dann irgendwo auf dem Mittelweg treffen. Was mir persönlich noch fehlt ist der Deckrüdenhalter. Der müßte noch irgendwie mit ins Boot. Denn egal was sein Deckrüde vererbt, der Deckrüdenhalter hat sein Deckgeld sicher raus und der Züchter den alleinigen Schlamassel, wenn es gesundheitliche Probleme bei der Nachzucht gibt. Was manch einen leider dazu verleitet es mit der Antwort auf Fragen nach etwaigen gesundheitlichen Problemen seines Rüden selbst oder dessen Nachzucht nicht immer ganz genau zu nehmen. Würde der Deckrüdenhalter haftungstechnisch in ähnlicher Weise mit ins Boot genommen werden wie der Züchter, würde es so manche "Risikoverpaarung" nicht geben.
Ich finde es fair wenn ein Züchter, ganz ohne gesetzliche Grundlage, bei einem HD- oder ED-Fall unter seiner Nachzucht sagt "Da habe ich was falsch gemacht" und seinen Welpenkäufer nicht allein im Regen stehen läßt. Genau so fair finde ich es wenn der Welpenkäufer dann sagt "O.K., das war keine böse Absicht vom Züchter, der hat sich redlich bemüht bei der Zusammenstellung seiner Zuchtverpaarung", und sich Züchter und Welpekäufer dann irgendwo auf dem Mittelweg treffen. Was mir persönlich noch fehlt ist der Deckrüdenhalter. Der müßte noch irgendwie mit ins Boot. Denn egal was sein Deckrüde vererbt, der Deckrüdenhalter hat sein Deckgeld sicher raus und der Züchter den alleinigen Schlamassel, wenn es gesundheitliche Probleme bei der Nachzucht gibt. Was manch einen leider dazu verleitet es mit der Antwort auf Fragen nach etwaigen gesundheitlichen Problemen seines Rüden selbst oder dessen Nachzucht nicht immer ganz genau zu nehmen. Würde der Deckrüdenhalter haftungstechnisch in ähnlicher Weise mit ins Boot genommen werden wie der Züchter, würde es so manche "Risikoverpaarung" nicht geben.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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