02-09-2012, 10:09
Aip,'index.php?page=Thread&postID=136757#post136757' schrieb:Nun ich glaube wir haben Hunde und keine Wölfe, keiner unserer Hunde muss 30 km latschen um was zum Fressen zu finden und keiner muss bei grossen Minustemperaturen die ganze Zeit draussen hocken. Der Vergleich hinkt, auch wenn die Verdauungssysteme gleich sind.
Wir haben Sporthunde und es ist sehr interessant zu wissen, dass bei Windhunden für ihre Sprinterdistanz sehr dafür gesorgt wird, dass der Kohlehydratspeicher wirklich voll ist (wohlverstanden nicht der Magen), dass bei Huskys auf lange Strecken sehr darfür gesorgt wird, dass der Fett- und Wasspeicher so voll wie möglich ist.
Und es wäre richtig zu sagen, dass Fleisch und Innereien eigentlich genügend Vitamine und Mineralstoffe haben sollten, dem ist aber leider nicht immer so. Dafür muss man sich nur ein wenig mit der Masttierfütterung von unseren hiesigen Rinder auseinandersetzen.
Pia
:dafuer:
Richtig.
Im Gegensatz zur Katze ist der Hund auch kein echter "Carnivor" mehr. Gerade für den Sportlich geführten Hund sind Kohlenhydrate sehr wichtig und richtig zubereitetes Gemüse ist ebenfalls sehr gesund (siehe z.B. sekundäre Pflanzenstoffe).
Hunde die Probleme mit dem was Autoren wie Swanie Simon als "BARF" propagieren (fast ausschließliche Fütterung mit Fleisch und Knochen) gibt es übrigens mittlerweile auch zu Hauf. Sei es, weil die Hunde schlapp und untergewichtig sind, da um den Energiebedarf überhaupt annähernd zu decken rießige Mengen an (dem in Deutschland relativ mageren) Fleisch nötig sind oder, daraus resultieren, auf die Dauer sonstige Organprobleme auftreten, weil die Energiegewinnung aus Protein sehr organbelastend ist.
Augenblicklich tot umfallen wird natürlich kein Hund von soeiner Fütterung. Ich bevorzuge allerdings die EInbeziehung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, um meinen Hunden ein möglichst langes und gesundes Leben zu ermöglichen und möchte mich nicht auf die Weisheiten in irgendeiner Broschüre verlassen.
Es hat natürlich auch schon immer Leute gegeben die fast ausschließlich Fleisch gefüttert haben - allerdings wäre das nicht das einzige auf einer langen Liste von Dingen, die wir irgendwann mal getan haben, die aber nicht das Optimum darstellen.
LG Janina

