09-05-2012, 11:05
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=131794#post131794' schrieb:nur in einzelnen fällen, wenn die qualität hundeführer und auch die qualität hund stimmt, gehe ich ganz bewußt den weg der konfliktbewältigung. beides ist eine herausforderung, beides hat seine berechtigung.Genau das trifft den kern,wenn die Qualität stimmt,was im Umkehrschluß bedeuten sollte,wenn die Qualität nicht stimmt,dann muß man die Probleme umgehen.
Beides hat seine Berechtigung,habe ich immer wieder betont.Mein Problem fängt da an,das durch umgehen gezeigte Leistungen als etwas besonderes dargestellt werden,die dann züchterische Ausgeschlachtet werden.
Dabei ist mir relativ egal,ob der Hund vllt. auch anders gearbeitet auch erfolgreich wäre,man kann immer nur eine Seite beurteilen und Konflikte umgehen heißt,davor zurück zu scheuen.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=131795#post131795' schrieb:@ heinz, um das evt. auch mal etwas transparenter zu gestalten, wie sieht es den aus wenn du beim training mit einem hund einen konflikt erzeugst und wie bekommst du den hund dazu diesen zu bewältigen??Na ja,wie soll ich das beschreiben?
Man muß ja erstmal Unterscheiden,ob Konflikte aus dem Hundecharakter entstehen oder gezielt gemacht werden.
Wenn ich mit einem Hund übe,dann ist ja mein Ziel,mit diesem Hund Prüfungen zu bestehen.
Dann schätze ich den Hund ein und teste,womit er Probleme bekommt und was ihn stark macht.
Dementsprechend gestalte ich den Weg,der für mich am aussichtsreichsten erscheint.
Nimm den jungen schwarzen Hund,dessen Video du dir vielleicht angeschaut hast.
Ein Hund,der sehr Beutestark ist,sich aber absolut gegen jedes anfassen streubt.Der Konflikt ist also,das ich ihm beibringen muß,das er ein anfassen vom Helfer oder HF ertragen muß,ohne aus seiner Übung zu meiden.
Dieser Konflikt ist aus dem Hund heraus und nicht gesetzt vom Helfer.
Ein gesetzter Konflikt wäre zB,wenn ich in ein HZ ZB "aus" einen Beutereiz (Leinenspannung)setze,um dadurch Aktivität zu forcieren.
Wenn diese dann auftritt,kann ich sie verstärken durch zB Beute.Erfolgreiches Verhalten (Gas geben)wird wiederholt.
Oswald Stanka,'index.php?page=Thread&postID=131816#post131816' schrieb:Wenn es angelerntes Verhalten ist, wird er/sie es kaum Vererben können - Oder?Mir geht es in zweiter Linie ums vererben,das ist ja das Resultat aus einer "Empfehleung" durch Leistung.
Es geht mir in erster Linie da drum,das gezeigte Leistungen als das bewertet werden,was sie tatsächlich sind und nicht als Ersatzhandlung.
Wenn diese Leistungen wieder erkennbarer werden ist das für die Zucht nur postiv.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)


