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Ein oder zweimal täglich füttern
#31
Nickel, es ging um die Ernährung. Nicht darum, ob Wölfe zum Arzt gehen. Und ja, auch ein Wolf wärmt sich auf vor dem "sportlichen Einsatz" = der Jagd. Der geht nämlich zu Fuß dort hin wo er jagt. Und wird nicht im Auto, in einer kleinen Kiste sitzend, dort hingefahren.

Probleme gibt es mit unseren Hunden (und auch bei uns) immer dort, wo wir uns zu weit von der Natur entfernen. Egal ob in Bezug auf Futter, Bewegung, Sozialverhalten und auch Infektionserkrankungen.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#32
Merkt euch schon mal die nächste DSH-Spezial vor! Ich hab an einem Artikel über eine DSH-Hündin, die mit ihrem Herrchen 100km am Rad läuft, mitgewirkt. In dem Bericht ist vieles erstaunliches über Ernährung zu lesen!!
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#33
Auch wenn ich den Thread mit einem Beispiel von einem kranken Hund eröffnet habe, geht es eigentlich um die prinzipielle Frage ein- oder zweimal. Auch bei gesunden Hunden.

Seit drei Tagen füttere ich morgens ein viertel, abends den Rest. Natürlich kann ich nach dieser kurzen Zeit kaum Aussagen machen. In den nächsten Tagen werde ich ganz umstellen.

Das Hauptargument von Mogens Eliasen leuchtet mir ein. Bei mehrmaliger Fütterung wird noch nicht ganz verdautes Futter in den Darm geschoben und da gehört es eigentlich noch nicht hin. Der Darm wird belastet und Nährstoffe gehen verloren.

Meine Hunde sind nach der Fütterung absolut ruhig und daher habe ich keine Angst vor einem Magendreher.

Meine Hunde lösen sich nur noch morgens ausgiebig und dann nicht mehr.
Meine Hündin hat sich gesten Nachmittag die Wampe vollgeschlagen und heute war Prüfung, so hoch oben habe ich sie noch nicht erlebt. Ich will aber da wirklich keinen Zusammenhang herstellen.

Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#34
Antje,'index.php?page=Thread&postID=112801#post112801' schrieb:Nickel, es ging um die Ernährung. Nicht darum, ob Wölfe zum Arzt gehen. Und ja, auch ein Wolf wärmt sich auf vor dem "sportlichen Einsatz" = der Jagd. Der geht nämlich zu Fuß dort hin wo er jagt. Und wird nicht im Auto, in einer kleinen Kiste sitzend, dort hingefahren.

Probleme gibt es mit unseren Hunden (und auch bei uns) immer dort, wo wir uns zu weit von der Natur entfernen. Egal ob in Bezug auf Futter, Bewegung, Sozialverhalten und auch Infektionserkrankungen.

Grüße

Antje

Oder wenn man versucht, seit tausenden von Jahren weg vom Wolf entwickelte Spezies mit völlig anderen Lebensumständen wieder zum Wolf zu machen...
Das Thema erübrigt sich doch in sofern, dass der eine HF mit der einen Methode gesunde, fitte, leistungsstarke und alt werdende Hunde besitzt und der andere HF eben mit einer anderen Methode.
Wo ist das das Problem? Wie schon gesagt, erzählt uns die Wissenschaft regelmäßig etwas anderes bezüglich Ernährung usw. Halten wir uns daran und leben ständig nach denen oder gehen wir mit eigener Erfahrung durchs Leben?
Na ja und der Vergleich mit den Affen (von wem der war, habe ich nun nicht nachgelesen) - essen wir deshalb wie Affen die Blätter vom Baum und all das?? Wo wir uns doch so ähnlich sind in der Verdauung...danke, ich verzichte und genieße lieber das "Futter" für die Spezies Mensch! :i_
Meine Kinder haben auch verschiedene Babynahrung erhalten, denn was der eine wunderbar fand - hat der andere ausgekotzt...

Kann man nicht einfach seine Erfahrungen mitteilen und gut ist?? Huh
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#35
nickel,'index.php?page=Thread&postID=112809#post112809' schrieb:Wie schon gesagt, erzählt uns die Wissenschaft regelmäßig etwas anderes bezüglich Ernährung usw.

Eine der besten Eigenschaften des Menschen ist es, Fehler, die er gemacht hat, revidieren zu können.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#36
Na, Hauptsache, du hast Recht!!

Bitte - wenn´s schön macht...
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#37
Nickel, ich versteh nicht so ganz was Du eigentlich willst. Du hast Deine Meinung gesagt. Punkt. Ich hab meine Meinung gesagt. Punkt. Nicht mehr, nicht weniger.

Wenn Du für Dich entscheidest, daß das, was Du machst, richtig ist, und Du nicht bereit bist irgendwelche neueren Erkenntnisse in Deine Verhaltensweisen einfließen zu lassen, bzw. diese hin und wieder mal zu überdenken, ist das doch völlig in Ordnung. Für Dich. Meinen Segen dafür hast Du! Trotzdem dürfen doch aber andere Menschen andere Meinungen vertreten.

Wenn Du 100%ig von dem überzeugt bist, was Du tust (in dem Fall eine regelmäßige zweimalige Fütterung erwachsener Hunde pro Tag), dann frag ich mich warum Du so angepieselt reagierst wenn jemand anderes sagt er macht es anders.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#38
Die Frage war, ob jemand ein oder zweimal füttert.

Einige haben ihre Fütterungen aufgeschrieben, teilweise, wie ich, mit eigener Begründung. Frage wurde beantwortet (obwohl mir scheint, dass die Antwort eh schon vorher gefestigt war, was aber egal ist).

Jeder hat da seine Meinung zu, die er als richtig empfindet und davon nicht abgeht, und jeder muß des anderen Meinung akzeptieren, man könnte mir zig wissenschaftliche Studien aufzeigen, wenn meine Erfahrung eine andere ist, dann ist das so und Punkt.

Obwohl mich dann doch die andere Meinung (einmal Fütterung, wie ich es auch so mal tat) interessierte und ich rief in 3 Kliniken an, in Lüneburg, Werl und Ahlen. Alle Ärzte empfahlen mir die 2x Fütterung. Aber...wenn sie mir die 1x Fütterung empfohlen hätten, wäre ICH trotzdem bei meiner Meinung/Erfahrung geblieben.

Wenn Frischfleisch zum verdauen 10 Std braucht. Ich füttere um 6:00 Uhr und abends um 19/20:00 Uhr, dann ist es bis zur nächsten Fütterung immer verdaut, oder sehe ich das falsch???
Man ist stets für das verantwortlich was man sich vertraut gemacht hat!
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#39
Theo1963,'index.php?page=Thread&postID=112804#post112804' schrieb:Merkt euch schon mal die nächste DSH-Spezial vor! Ich hab an einem Artikel über eine DSH-Hündin, die mit ihrem Herrchen 100km am Rad läuft, mitgewirkt. In dem Bericht ist vieles erstaunliches über Ernährung zu lesen!!
Was soll da besonderes dran sein?
Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
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#40
Ich gehe jetzt mal völlig unwissenschaftlich an die Sache heran.

Zuerst einmal ganz persönliche Beobachtungen zu "da wird dann unverdaute Nahrung in den Darm geschoben".
Warum sollte das so sein?
Der Magen eines Hundes ist kein Rohr, er ist ein Sack. Da geht das in den Darm, was "reif" ist, nicht das, was zuerst im Magen gelandet ist. Unappetitlich aber deutlich: Meine Hunde haben erst Trockenfutter bekommen, nachmittags Fleisch. Nachts wurde gebrochen bis Galle den Abschluß bildete. Es kam aber nur angedautes Trockenfutter raus, das Fleisch war verschwunden, das war schon im Darm und offensichtlich bereits am Gallengang vorbei.

Warum muss man Organe entlasten, wenn man bedarfsgerecht füttert?
Nehmen wir mal den Wochenbedarf. Hund braucht x Gramm Proteine, dazu x Gramm Fett und Kohlenhydrate zur Energiegewinnung und Vitamine und Mineralstoffe. An diesem Bedarf ändert sich nichts, wenn ich einen Hungertag und/oder einen fleischfreien Tag einlege. Dann gibt es an den anderen Tagen mehr. Inbesondere mehr von den angeblich so organbelastenden Proteinen. Also müssen Leber und Niere an den "Normalfuttertagen" mehr arbeiten als nötig. Dann erscheinen Pausen zur Organentlastung sinnvoll. Aber bei bedarfsgerechter Fütterung dürfte man sich das auch sparen können.

Warum soll man einen Hund, der dann unter Nüchternerbrechen leidet, unbedingt nur einmal täglich füttern? Warum einen Hund, der bevorzugt am Abend frisst mit einem Frühstück nerven? Warum nicht einfach so füttern, wie es zum Hund und zum eigenen Leben passt?

lg
ursus
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