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- Antje - 28-03-2018 Die SSC ist in Frankreich das was der VDH in Deutschland ist. RE: - SVSTB - 28-03-2018 Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26383-CES/?postID=183816#post183816 schrieb:Die SSC ist in Frankreich das was der VDH in Deutschland ist.Und CBA ? Confirmiert = Körung oder ZTP? Ich kenne da gar nichts von. Gesendet von meinem SM-G390F mit Tapatalk RE: - SVSTB - 28-03-2018 Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26383-CES/?postID=183813#post183813 schrieb:Wieso "solche"? Hast Du mal auf die Ahnentafel geschaut???Ich kann die AT nicht einsehen, aber wenn ich nicht irre, gibt es keine Inzucht? Dann muss ich mit allem rechnen ( von allen event. Krankheiten über Eigenschaften und und und). Ist aber nur meine Überzeugung. Wenn doch Inzucht, welche? Stefan Gesendet von meinem SM-G390F mit Tapatalk - kimmy - 28-03-2018 Stefan, Gino's Eltern stammen aus Deutschland. Der Züchter lebt im Elsaß. Der Verband mit Sitz in Lyon wurde von SCBA in CBA umgewandelt. Gino wurde NICHT gekört. In Frankreich ist eine *Confirmation*, (Bestätigung) einen Schritt vor der Körung. Ein Richter sieht sich den Hund an, nimmt seine Maße, sieht sich das Gangbild an. Ich meine zu wissen, dass es dies nicht in Deutschland gibt. MfG, Kimmy - angieblau - 28-03-2018 ihr könnt mich jetzt schlagen, aber viele Troll v. bösen N. Nachkommen haben Ces. Liegt wahrscheinlich an der Häufigkeit des Einsetzens dieses Rüden und den Kindern von Troll. Dadurch auch hohe Inzucht in dieser Zeit. Man bekommt fast keinen Leistungshund wo diese Linie nicht drin ist. Angelika P.S. Ist nicht vom "hören, sagen" sondern mir persönlich bekannt und auch recheriert. - kimmy - 28-03-2018 Wie konntest Du das recherchieren? Ich habe bei workingdog keinen Hinweis glesen? Ehrlich? Ich möchte gar nicht daran denken, wieviele Hunde und ihre Halter/Innen davon betroffen sind. Dennoch - auf diesem, zugegebenen ungewöhnlichen Weg - allen ein besinnliches Osterfest. MfG, Kimmy - Antje - 29-03-2018 Haaaalt stop!!! Troll hatte allein im SV knapp 1000 direkte Nachkommen. Er und sein Wurfbruder Timmy haben einige Vererber gebracht, die ebenfalls sehr viel gedeckt haben. Es gibt von daher zig tausend Hunde, die Troll bzw. seinen Bruder Timmy in der Ahnentafeln führen, und somit deren Eltern/Großeltern etc. Aus dieser Linie kommen überdurchschnittlich viele "knüppelharte" Hunde. Also Hunde mit Qualitäten, die sie in überdurchschnittlicher Weise für eine Verwendung im IPO-Sport oder dem Diensthundewesen einsatzbereit gemacht haben. Wenn man mal auf diese recht gute Seite hier geht... http://www.diensthundepraxis.de/Disposition.htm#Belastungsabh%C3%A4ngige Dispositionen ... findet man das CES auch unter der Rubrik "Belastungsabhängige Dispositionen". Nun ist nicht jeder Schutzdiensthelfer ein begnadeter Helfer, und viele Hundesportler halten ihre Hunde unter eher suboptimalen Bedingungen. Es ist auffällig dass es in manchen Vereinen/Ortsgruppen auffällig häufig Hunde mit Rückenproblemen gibt (abstammungsunabhängig und teilweise rasseübergreifend), während es in anderen Vereinen/Ortsgruppen unterdurchschnittlich wenig Hunde mit Rückenproblemen gibt. Und je mehr ein Hund beim "langen Gang" durchzieht, desto mehr wirkt sich ein Helfer, der dann steht wie der berühmte Fels in der Brandung, u.a. auf die Dynamik der Wirbelsäule aus. Das muss erst mal nicht zwangsläufig direkt den Lendenwirbelbereich betreffen. Aber ein verschobener Halswirbel verursacht mit der Zeit Verspannungen und Muskelblockaden, und wenn der Organismus versucht sich selbstständig wieder gerade zu richten kommt dann ein verschobener Wirbel in der Lende dazu. Hunde, die weniger spektakulär schnell sind, besitzen natürlich ein viel geringeres Risiko. Hinzu kommen die Haltungsbedingungen. Wenn ich sehe wie viele Hunde zusammengefaltet in Miniboxen mehrmals wöchentlich für mehrere Stunden in Fahrzeugen verbringen, wundert mich ehrlich gesagt eigentlich nix mehr. Aufwärmen/abkühlen der Muskulatur vor allem vor dem Schutzdienst ist für viele IPOler auch immer noch ein Fremdwort. Und zu Hause sitzen die Hunde nicht selten noch in ungünstig gebauten Zwingern (von den Hunden, die zu Hause überwiegend in Boxen gehalten werden, reden wir jetzt mal gar nicht). Tief und schmal mit Gitterelementen (so sind meine leider auch gebaut) statt breit und weniger tief mit Stabelementen, an denen sich die Hunde nicht aufrichten können. Hunde, die im Zwinger etwas lebhafter sind, stehen oft aufgerichtet am Gitter, was sich sehr ungünstig auf die Wirbelsäule im Lendenwirbelbereich auswirkt. Bzw., noch belastender, springen mit Anlauf aufrecht in die Gitter. Von daher gibt es sehr unterschiedliche ausgeprägte Belastungen für die Wirbelsäule, und gerade die "echten" starken Hunde sind überproportional häufig davon betroffen (weil sie oft gearbeitet werden, weil sie deswegen häufiger und länger in den Autoboxen sitzen, weil sie im Training häufiger stärkeren Belastungen und auch Einwirkungen ausgesetzt sind, weil sie im Zwinger häufig eher aktiv sind als weniger triebstarke Hunde usw.). Wenn man nun mehrere Hunde kennt, die Troll (oder Timmy oder beide) in der Ahnentafel führen, bedeutet das noch nicht zwangsweise dass Troll (bzw. Timmy oder andere Hunde aus dieser Linie) häufiger eine genetische Disposition für ein CES vererbt haben als andere Hunde, die man diesbezüglich als unauffällig einstuft. Nur weil man von denen keinen Nachkommen mit einem CES kennt. Zudem können sogar zwei Wurfgeschwister theoretisch ein bis zu 100% unterschiedliches Erbgut besitzen. Das ist ja das Problem, welches es bisher in Bezug auf die genetische Komponente der Wirbelsäulenproblematik gab: Bisher waren wir ausschließlich von subjektiven Eindrücken abhängig. Die konnten gerechtfertigt sein, oder aber auch nicht. Fifty/Fifty.... Das Resultat war bisher dass man als Züchter einfach Glück haben mußte, in Bezug auf die züchterische Selektion auf Wirbelsäulenerkrankungen. Selbst die Methode "alter Deckrüde, der unter Belastung keine Auffälligkeiten im Gangbild zeigt" war nicht sicher. Denn manchmal können auch Hunde mit einem schlechten Röntgenbefund keine klinischen Symptome zeigen, und vor allem mental harte Hunde überbauen gerade in Triebsituationen sehr viel. Wirklich sicher war bisher keine derartige Selektionsmethode. Und wenn einem Hunde bekannt waren, die ein CES hatten, musste man deren Mentalität, Ausbildungsmethoden, Haltungsbedingungen etc. mit in die eigene subjektive Beurteilung mit einbeziehen. Wir können froh sein dass wir jetzt endlich die Möglichkeit haben uns zumindest an den ÜW orientieren zu können. Wobei die Forschung diesbezüglich ja noch längst nicht abgeschlossen ist. CES - SVSTB - 29-03-2018 Antje Ich kriege immer Brechreiz, wenn Jungtiere im SD ohne Bodenkontakt sehe. Gesendet von meinem SM-G390F mit Tapatalk - Haakon - 29-03-2018 Unter dem ganzen Aspekt finde ich es sehr schade, das es immer noch Züchter gibt die mit OC oder LÜW2/3 Hunden züchten... - Volpi - 29-03-2018 So sehr ich auch geneigt wäre, das Auftreten von CES Symptomen vornehmlich auf Aufzucht und Belastung zurückzuführen, muss man leider akzeptieren, dass in der Zucht ein Merkmal manifestiert wurde, was CES begünstigt. Quelle, dankenswerterweise zum freien Download: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7318/pdf/OndrekaNele_2009_11_23.pdf Eine Kernaussage: Beim DSH, im Vergleich zu anderen Rassen, stärkere Verengung des Wirbelkanals im Bereich des lumbosakralen Übergangs und dadurch erhöhtes Risiko von Bandscheiben und Nervenschäden. Wichtig auch festzuhalten, dass CES keine Krankheit ist, sondern ein ganzer Komplex von verschiedensten Symptomen. |