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- Trine - 09-01-2008 @ Anders Rassig Du unterstellst hier pauschal dem Züchter des DSH, dass er mit Absicht kranke Hunde züchtet... vielleicht solltest Du Dich erstmal mit der Vererbungslehre im allgemeinen (theoretisch) befassen, dann mit erfahrenen Züchtern aus Deiner Umgebung das Gespräch suchen (die können Dir sicherlich so manche Geschichte hinsichtlich Theorie und Praxis erzählen) und Dich dann letztendlich mit dem DSH und seinen verschiedenen Linien befassen. Hallo - Lilly S. - 09-01-2008 Fakt ist doch das der Schäferhund eine der bekanntesten Rasse ist und sehr viele besitzen einen, darum hört man auch viel über die DSH, das heißt aber nicht ( ob gerader oder schräger Rücken) das sie viel krank oder sehr anfällig sind.Wir haben und züchten auch DSH und unsere sind bis jetzt alle top fit. Fakt ist auch das andere Rassen nicht so hohe Bestimmungen erfüllen müßen , bevor sie züchten dürfen, wenn die auch mal so geprüft werden würden wie ED, HD, Zähne, DNA, Hoden usw. , dann würde es bei denen auch anders aussehen lG Lilly - Dago - 09-01-2008 Eros030905,index.php?page=Thread&postID=40352#post40352' schrieb:wie ED, HD, Zähne, DNA, Hoden usw. , dann würde es bei denen auch anders aussehen Wie würde es dann denn aussehen??? Sieht es deswegen beim DSH am besten aus, weil solche Dinge vor dem züchten kontrolliert und eingetragen werden müssen??? Hallo Dago - Lilly S. - 09-01-2008 Ich meinte damit das wenn es bei anderen Rassen auch so hohe Bestimmungen geben würde , käme von anderen Rassen auch mehr ans Tageslicht und nicht nur der Schäferhund würde dann als krank und anfällig abgestempelt werden.Ich kenne ein paar Leute die andere Hunde züchten und zu mir gesagt haben wenn sie das alles machen müßten damit ihr Hund zur Zucht zugelassen würde wie beim DSH,dann hätten sie vielleicht von 5 Zuchtieren einen mit dem sie züchten dürften. vG Lilly - Dago - 09-01-2008 Es gibt hunderte von Hunderassen. Wir reden hier vom DSH der vom Stanard her immer noch zu den GEBRAUCHSHUNDEN zählen darf / sollte. Mir ist nicht bekannt, das aus dem Lager Gebrauchshunde, die Zuchtkriterien wesentlich anders sind als bei dem DSH! Vielleicht wird sich bei anderen Rassen ( zB. Mali ) noch an die Körordung gehalten und diese auch so ausgeführt, anders wie beim DSH. Wesensmängel sind für mich auch zuchtrelevante und wichtige Kriterien. Aber das Thema und die Fragestellung dazu ist eigentlich Nonsens. - Jutta Langefeld - 09-01-2008 Es gibt massenweise Rassen, die sehr viel mehr Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen als der DSH, bevor man die Tiere zum Zuchteinsatz bringen darf. Und trotzdem kommen die Krankheiten, die man ausschließen möchte immer wieder durch. Das hat was mit Genetik zu tun und ist unglaublich kompliziert. Da reichen 30 Jahre nicht aus, um die Gene zu eliminieren. Wenn das so einfach wäre, hätten wir wohl keine kranken Hunde. Und auch keine kranken Menschen! Die Entwicklung von Gentests zur Identifizierung von Genorten mit kranken/falschen Gene ist irrsinnig teuer und zeitaufwändig. Und für jede Hunderasse muss ein eigener Test entwickelt werden. Somit entfällt diese Forschung leider oft. Und wenn hier von Krankheiten durch Inzucht geredet wird, möchte ich unterstellen, dass der Schreiber leider gar nichts von Zucht und Genetik versteht. Das Einkreuzen ähnlicher Rassen ist schon des öfteren bei anderen Rassen versucht worden. Leider treibt man häufig den Teufel mit dem Belzebub aus. Es bedeutet ein unkalkulierbares Risiko. Wobei ich unterstellen möchte, dass es heute keien einige wirklich 100%ig gesunde Rasse mehr gibt. Gruß Jutta - Sandy - 09-01-2008 Unter natürlichen Umständen ist es so, daß Genveränderungen und die dadurch ausgelösten Krankheiten durch den Selektionsdruck (nur gesundeTiere überleben/pflanzen sich fort) verdrängt werden. Sind diese Genveränderungen dominant, dann werden sie komplett verschwinden, rezessive Mutationen bleiben immer in einem bestimmten Prozentsatz erhalten. (Um das zu verstehen muß man sich intensiv mit Genetik beschäftigen). In menschlicher Obhut (Haustier) fällt dieser Selektionsdruck auf Gesundheit in erheblichem Maße weg. Kranke Tiere kommen zur Fortpflanzung und der Prozentsatz der „krankmachenden“ Gene steigt stetig an, was man an den meisten bzw. fast allen Hunderassen sieht. Mit reinen züchterischen Mitteln kann man diese Erkrankungen eindämmen, die auslösenden rezessiven Gene wird man (aus den oben genannten Gründen) nicht verdrängen können. Die schon genannten Gentests sind sowohl in der Entwicklung als auch später für den Anwender/Züchter extrem teuer, sodass von dieser Seite sicher keine Verbesserung der Situation zu erwarten ist. Es fällt in der OFA-Tabelle zur HD auf, dass sich unter den 10 Besten 5 Windhundrassen befinden. Möglicherweise kann eine strenge Selektion auf körperliche Leistung (z.B. hohe Leistung beim Laufen) allein für eine Gesunderhaltung bestimmter Merkmale sorgen. Im Zusammenhang mit züchterischen Maßnahmen wie HD-Zuchtwert bietet sich hier eventuell eine Ansatzmöglichkeit, um die Gesundheit des DSH und anderer Hunderassen weiter zu verbessern. Ich weiß nicht, ob Dir mit dieser Antwort geholfen ist – ich hatte eher den Eindruck, dass mit einem Schuß ins Dunkle ein wenig provoziert werden sollte. Sandy - Antje - 09-01-2008 :t: - Silbersee - 09-01-2008 Sandy,index.php?page=Thread&postID=40390#post40390' schrieb:Es fällt in der OFA-Tabelle zur HD auf, dass sich unter den 10 Besten 5 Windhundrassen befinden. Möglicherweise kann eine strenge Selektion auf körperliche Leistung (z.B. hohe Leistung beim Laufen) allein für eine Gesunderhaltung bestimmter Merkmale sorgen. Im Zusammenhang mit züchterischen Maßnahmen wie HD-Zuchtwert bietet sich hier eventuell eine Ansatzmöglichkeit, um die Gesundheit des DSH und anderer Hunderassen weiter zu verbessern.Hallo Sandy, ich glaube mich erinnern zu koennen, dasz ich mal in einer HD-Studie gelesen habe, dasz Windhunde (und aehnliche Rassen) so gut wie gar keine HD haben wegen der hoeheren Muskelmasse. - Anders Rassig - 10-01-2008 Danke an alle hilfreichen antworten. Aber Ich muss hier glaube Ich eines klarstellen. Den DSH habe Ich als beispiel genommen, weil Ihr euch mit der Rasse sehr gut auskennt und mir bestimmt meine Frage besser beantworten könnt. Ich wollte weder provozieren noch jemandem etwas unterstellen. Wenn es so rüberkam tut es mir Leid es war keine absicht. o: Ich habe keine Ahnung von Zucht oder Vererbungslehre und ähnliches. Deshalb bin Ich ja hier um Antworten zu bekommen. Nun zum Thema : Danke Sandy genau um solche antworten geht es mir. Wie können wir z.B. die Rasse" MOPS " so züchten das Sie gesünder werden und nicht anfällig für spezifische Krankheiten der Rasse werden. Wie geht man als Züchter da vor oder sollte vorgehen??? Gruss Tamer |